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Verfluchte Excelfehler

Es ist zwar etwas ärgerlich für mich. Auch ich muss zugeben, dass mir ein blöder Excel-Fehler unterlaufen ist. Und zwar bei dieser Grafik, es sind nicht die Unternehmen in Deutschland, die ihre Schulden weiter abbauen, sondern die Privathaushalte. Immerhin ist es ein Vorteil von Blogs, dass man seine eigenen Fehler einräumen  und sie dann auch korrigieren kann. Ich hoffe auf Verständnis. Hier wäre die neue Grafik:

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Ich hoffe, dass jetzt alles richtig ist. Ich bin ab 1991 einfach in der Spalte verrutscht. An den Gesamtzahlen (Unternehmen und Haushalte) ändert sich jedoch zunächst erst einmal gar nichts. Es sieht immer noch nach wenig Übertreibungen in Deutschland aus, die Gesamtkreditvergabe und damit die Verschuldung lag nach diesen Zahlen im dritten Quartal 2012 bei rund 120 Prozent des BIP.

Dabei muss allerdings angemerkt werden, dass die Bundesbank am Freitag die Kategorien in der Geldvermögensrechnung der nichtfinanziellen Unternehmen verändert hat – auf diesen Angaben beruhen auch die Daten der BIZ. Unter den Verbindlichkeiten tauchen jetzt „Versicherungstechnische Rückstellungen“ auf, die auf den ersten Blick zuvor in den Kreditvolumina an die Unternehmen verbucht wurden. Die neuen Kreditdaten für die vergangenen Jahre fallen somit deutlich geringer aus als zuvor von der Bundesbank berichtet.

Somit dürfte wohl auch die neue korrigierte Grafik wegen der Datenrevision bereits wieder hinfällig sein. Mehr dazu in den nächsten Tagen, wenn ich mir das etwas genauer angeschaut habe.

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