Mit flexiblen Regeln in die Fiskalunion
Gläubiger sollten ab einer bestimmten Schwelle über die Neuverschuldung von Euro-Staaten mit entscheiden. Dabei könnten deutlich flexiblere Regeln für eine Fiskalunion herauskommen als es sich so Mancher derzeit noch vorstellt. Die Staaten würden genügend Spielraum bekommen und gleichzeitig wären solide Staatsfinanzen gesichert. Ein Vorschlag. Auf den ersten Blick wagt sich die Bundesbank seit dieser Woche erstmals in die unsicheren Gefilde einer Fiskalunion mit Eurobonds vor. Doch bei genauerem Hinsehen, schwebt den Währungshütern dabei ein viel zu starres Korsett für die Gemeinschaft vor, deren Grenzen drohen schon nach kurzer Zeit von einem noch zu gründenden Euro-Parlament wieder aufgeweicht zu werden. Dabei reichen eigentlich ein paar einfache mehr oder weniger aufwendige Kniffe aus, um die sehr strengen Anforderungen unserer Währungshüter zu erfüllen und gleichzeitig den Staaten noch genügend Spielraum für eigenständiges Schuldenmanagement zu lassen. Bundesbankchef Jens Weidmann hat in seiner Rede vergangenen Dienstag vor dem aktuellen Durchwursteln in der Euro-Rettung gewarnt. Die Notenbanker fürchten...
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