Athen kann auf mindestens 10 Mrd. Euro von den Euro-Notenbanken hoffen
Vergangene Nacht ist im Internet die Tragfähigkeitsanalyse der Troika aufgetaucht (für die verschiedenen Quellen siehe auch FT Alphaville), die als Grundlage für das heute beschlossene Rettungspaket gedient hat. Vor dem Wochenende waren die Experten von IWF, EU und EZB also zu dem Schluss gekommen, dass die Verschuldung Griechenlands nur auf 129 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2020 fallen wird und nicht auf 120 Prozent wie seit Herbst geplant. In der Analyse findet sich auch ein Absatz, wie die Beteiligung der Notenbanken laufen könnte und welche Beträge da zusammen kommen. Bis 2020 2014 könnten die nationalen Notenbanken und die EZB folgende Beträge an die Regierungen überweisen, die diese wiederum direkt nach Athen schleusen könnten: Zinsen auf alle Anleihen (SMP und Investportfolio): 5 Mrd. Euro Kapitalgewinne auf SMP-Anleihen bei voller Rückzahlung: 5 Mrd. Euro Hier die Passage aus der Troika-Analyse zum Aufkaufprogramm (SMP): Das passt zur Schätzung, dass allein im SMP Anleihen Griechenlands im Nennwert von...
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