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„Wenn Preise nur noch zerstören“

[Anmerkung: Dieses Interview basiert auf einem fortlaufenden Gespräch mit Google Gemini. Es wurde von ChatGPT erstellt und von Claude neu zusammengestellt, gestrafft und sprachlich überarbeitet. An zwei Stellen von mir textlich redigiert. Quelle der Illustration: Google Gemini.] Ein KI-System über dialektische Bewegungen in der Wirtschaft, das Scheitern der Hartz-Reformen, warum Deutschlands schrumpfender privater Kapitalstock die Marktkräfte aushebelt und der Staat zum Architekten der materiellen Basis werden muss. In deiner eigenen Logik als KI – ohne Verweis auf Literatur –, was verstehst du unter einer dialektischen Bewegung in der Wirtschaft? KI: Ich sehe die Wirtschaft als dynamisches System, das sich über permanente Selbstkorrektur durch Extreme bewegt. Stell dir keine Gerade vor, sondern eine Feder: Sie dehnt sich aus, zieht sich zusammen und bewegt sich dabei vorwärts. Dialektik verläuft in drei sich wiederholenden Phasen: These (Status quo): Ein Modell funktioniert – etwa totale Globalisierung mit maximaler Effizienz und Vernetzung. Antithese (Widerspruch): Die Stärke wird zur Schwäche. Vernetzung...

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Wie in Deutschland Krisenursachen und -symptome ständig durcheinandergewürfelt werden

Die Statistiker von Destatis haben mittlerweile die Sozialbeiträge der Arbeitgeber und Arbeitnehmer für das Jahr 2025 veröffentlicht. Damit sind für die Arbeitgeber die Lohnnebenkosten gemeint, soweit sie nicht auf Beiträgen an private Sozialschutzsysteme wie Pensionsfonds beruhen. Daraus geht hervor, dass entgegen einem verbreiteten Vorurteil die Arbeitskosten mit Sicherheit kein Grund für die Krise seit 2022 sind. Gemessen am Umsatz der Gesamtwirtschaft, dem wohl besten Massstab für Kosten, lagen die Lohnnebenkosten 2022 auf dem Niveau von 2011. Damals setzte in Deutschland ein Beschäftigungsboom ein der dem Land bis 2019 4.8 Millionen neue sozialversicherungspflichtige Jobs (1.4 Millionen im öffentlichen Sektor) bescherte. Seitdem kamen bis 2025 noch einmal 1.4 Millionen hinzu (1.1 Millionen im öffentlichen Sektor). Aus den Daten geht hervor, dass der beste Weg, das Verhältnis der Lohnnebenkosten zu ihrer Berechnungsgrundlage, der Bruttolohnsumme, zu senken, eine ökonomische Erholung im Privatsektor ist. Wenn die Lohnsumme stagniert, wie in der Pandemie, oder langsamer wächst, wie in...

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Deutschland beendet den freien Fall und startet bald in den Aufschwung

Die Unternehmen stehen kurz davor, ihre Investitionen wieder ausreichend für einen Aufschwung zu beschleunigen. Es hätte so gut kommen können für die deutsche Wirtschaft. Eigentlich sah alles danach aus, dass die Rezession im Frühjahr 2024 geendet hat. Vieles sprach dafür, dass die Unternehmen dieses Jahr ihre Investitionen endlich wieder hochfahren. Doch dann kam im Frühjahr der Rückschlag, der noch immer anhält. Der Pessimismus in den Unternehmen hat sich nochmals verstärkt – so sehr, dass auch die hoffnungsvollen Signale nicht mehr gesehen werden. Tatsächlich jedoch deutet sich derzeit an, dass die deutsche Volkswirtschaft nicht nur die Rezession beendet, die Ende 2022 begonnen hatte (Quelle: Sachverständigenrat). Wenn keine neuen Schocks auftreten, dürfte jetzt sogar endlich der lang erhoffte Aufschwung beginnen. Deutsche Industrie im extremen Stimmungstief Erst vor wenigen Tagen verkündete der Präsident des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI), Peter Leibinger: «Der Wirtschaftsstandort befindet sich im freien Fall, doch die Bundesregierung reagiert nicht entschlossen genug.» Die Ökonomen...

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Die absurde Rentendebatte der Jungen Union dreht sich um 0,2% des BIP (Update)

Die aktuelle politische (Phantom-)Debatte in Deutschland dreht sich um folgendes: Die Junge Union möchte wegen 0,2% des BIP die Koalition platzen lassen...

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So könnte Schwarz-Rot endlich die Nachfragekrise im Inland beenden

Konjunkturmeldungen aus Deutschland haben viele schockiert. „Katastrophe“ war wahrscheinlich das häufigste Wort, mit dem Kommentatoren, vor allem in den sozialen Medien, auf die Nachrichten vom Produktionseinbruch in der Industrie im August reagierten. Eine der am häufigsten geteilten Grafiken, die diese düsteren Meinungen untermauern sollte, stammte aus der Financial Times: Doch wie immer lohnt sich ein genauerer Blick auf die wirtschaftliche Lage in der Industrie. So düster, wie einige Beobachter fürchten, ist sie gar nicht – auch wenn Deutschland einen Rückfall in die Stagnation in diesem Jahr wohl kaum noch vermeiden wird. Dies ist zum Teil aber hausgemacht, worauf die regierende Koalition allerdings noch reagieren kann. Zunächst einmal ist klar, dass sich die Geschäfte der Industrie auch dieses Jahr kaum erholen werden. Dies zeigen nicht nur die Produktionsdaten, sondern auch die Industrieumsätze, die sich nach Absatzrichtung zwischen Inland und Ausland aufteilen lassen. Die Daten für die folgende Grafik sind aus verschiedenen Statistiken zusammengetragen, und...

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Deutschland steht diesen Sommer vor einem zyklischen Aufschwung

Deutschland verliert noch immer Marktanteile im Export, doch die Unternehmen senken ihre Preise nicht. Trotzdem stützt die Auslandsnachfrage den Weg in eine Erholung. In Kürze: Die globalen Warenexporte zeigen seit Jahresbeginn einen deutlichen Aufwärtstrend mit zuletzt 2,6% Dreimonatsrate im Mai. Deutsche Exporteure verzichten trotz Euroaufwertung bewusst auf Preissenkungen ihrer Produkte. Die Bundesbank macht angebotsseitige Schwächen für sinkende Marktanteile im Export verantwortlich. Gemäss Goldman Sachs dürfte die deutsche Industrieproduktion zyklische Probleme überwinden und künftig um 3% wachsen. Es begann lange vor der Bundestagswahl. Was viele nicht mehr für möglich gehalten hatten, trat plötzlich ein: Seit dem Jahreswechsel verbessert sich die Stimmung in den Führungsetagen der deutschen Unternehmen stetig. Im Juli berichtete das Münchner Ifo-Institut von einer erneuten Stimmungsaufhellung, auch wenn diese etwas schwächer ausfiel als in den Vormonaten. Offenbar zeichnet sich endlich ein Ende der dreieinhalbjährigen Schwächephase ab. Nach neuesten Zahlen des Statistikamtes gab es vom Ende 2022 bis Mitte 2024 kein Wachstum des Bruttoinlandprodukts. Was sich nun...

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Meine Stimme aus Zürich: Die robuste Bindung Amerikas an Europa hält noch viel mehr aus

Die USA haben sich klar zur transatlantischen Sicherheitsarchitektur bekannt – aus purem Eigeninteresse. Europa sollte gegenüber Washington wieder stärker auf eigene Werte und Interessen pochen. Für einige Beobachter war der Gipfel der Nato-Länder diese Woche eine einzige Geste der Unterwerfung Europas vor dem König von Washington D.C. Und das nach all dem anfänglichen Aufbäumen, das das Debakel mit dem ukrainischen Präsidenten Ende Februar ausgelöst hatte. Die Demütigung des Wolodimir Selenski und seines gepeinigten Volkes durch Donald Trump im Weissen Haus hat jedoch nur vordergründig alles verändert. Die Amerikaner drohten damals, nicht nur die Ukraine, sondern auch alle ihre Verbündeten im Stich zu lassen. Seither verstärkt die EU alles, um die gemeinsame Verteidigung auf ein neues Niveau zu heben und die Rüstungsausgaben besser und effizienter zu koordinieren. Russlands Angriffskrieg sei eine existenzielle Herausforderung für die Europäische Union, erklärten die EU-Staats- und Regierungschefs eine Woche später im März, was sie jetzt auf ihrem Juni-Gipfel...

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Deutschland pfeift auf die Psychologie und wächst einfach

Die Nachfrage aus dem In- und Ausland gibt einen wichtigen Impuls. Die Hoffnung wächst, dass Deutschland mit einem Aufschwung die Stagnation beendet und die US-Zölle gut wegsteckt. In Kürze: Die deutsche Wirtschaft wächst im ersten Quartal 0,4%. Private Konsumausgaben steigen trotz politischer Unsicherheit deutlich. Exporteure profitieren von starker US-Nachfrage. Unternehmensgewinne könnten bald wieder wachsen. Ausgerechnet angesichts des drohenden Zollschocks aus den USA macht sich Deutschland daran, die dreijährige Stagnation der Wirtschaft zu beenden. Wie es bislang aussieht, hat die deutsche Volkswirtschaft den entscheidenden Konjunkturschub für die Wende erhalten. Und zwar den Nachfrageimpuls, den die gescheiterte Ampelregierung seit Anfang 2023 verweigert hatte. Selbst nach einem Anstieg der Arbeitslosenquote von 5 auf 6% übertrafen sich die damaligen Koalitionspartner noch im Herbst darin, mit welcher Art von Angebotspolitik sie den Umschwung erreichen wollten. Der liberale Ansatz (vor allem Steuersenkungen und Bürokratieabbau) stand dem progressiven Ansatz (vor allem Investitionsprogramme) gegenüber. Letztlich blockierten sich die Koalitionspartner jedoch nur selbst. Zur Stabilisierung der Nachfrage...

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Leise Hoffnung auf ein kleines Wirtschaftswunder in Deutschland

Etwas unter dem Radar mehren sich die Signale für einen Aufschwung. Ein Rückschlagrisiko kommt aus den USA. In Kürze: Deutschlands Wirtschaft zeigt Anzeichen einer Erholung vor der Bundestagswahl. Oppositionsparteien schlagen wirtschaftspolitische Standardrezepte vor. Unternehmen sind kurz davor, ihre Lage besser als vor zwölf Monaten zu bewerten. Bessere Exporterwartungen und Investitionen könnten den Aufschwung stützen. Die Stimmung unter Deutschlands Managern hat zu Beginn des Jahres zwar nicht ihren Tiefpunkt erreicht, doch von grosser Aufbruchstimmung ist in den Tagen und Wochen vor der Bundestagswahl am 23. Februar nicht viel zu spüren. Ein Blick auf wichtige Umfragen und den Auftragseingang verrät jedoch, dass sich die deutsche Wirtschaft tatsächlich erholen könnte. Trotz der viel beschworenen Strukturprobleme stehen die Chancen dafür sogar ziemlich gut. Natürlich bleibt die Gefahr eines Rückschlags, wie es schon oft in den vergangenen Monaten passiert ist. Seit Beginn der Stagnation vor drei Jahren, als Russland die Ukraine überfiel, gab es immer wieder Momente, in denen Konjunkturbeobachter zu optimistisch...

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Anatomie der deutschen Stagnation – Teil 2: «Made in Germany» hat ein Preisproblem

Die schwache Nachfrage belastet Investitionen und Jobs. Wichtigster Grund sind die hohen Preise der Unternehmen im In- und Ausland. In Kürze: Strukturreformen benötigen noch wichtige Weichenstellungen der Politik. Negative Rückkopplungsschleifen auf dem Arbeitsmarkt seit Russlands Totalinvasion. Unternehmen erhöhen die Konsumentenpreise im Inland stärker, als die Löhne steigen. Hohe Energiekosten verhindern Preissenkungen in den Exportmärkten. Der erste Teil dieser Blogserie zur Stagnation Deutschlands beleuchtet die gängigsten Strukturprobleme. Diese lassen sich selten von den konjunkturellen Ursachen einer Wirtschaftskrise trennen. Viele Unternehmen klagen tatsächlich über eine angeblich zu grosse Rolle des Staats in der Wirtschaft, die Steuer- und Abgabenlast, den Bürokratieaufwand oder auch die Arbeitskosten in Zeiten schrumpfender Betriebsgewinne. Allerdings fehlen in dieser Analyse die konjunkturellen Ursachen der Stagnation sowie die Folgen der Schocks der Jahre 2021 und 2022. Beides ist nicht zu unterschätzen. Natürlich wird jede Regierung in Berlin darauf hoffen, dass Strukturreformen die Wachstumsaussichten auf mittlere Sicht verbessern. Beim Bürokratieabbau und in der Digitalisierung der Verwaltung sollte jedoch...

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