Meine Stimme aus Wien: Es wird sehr viel Blut fließen
Morgen erscheint im WirtschaftsBlatt aus Wien ein Leitartikel - von mir geschrieben - und nach dem Cartoon geht's los: Cartoon mit freundlicher Genehmigung von OL (http://webseite.ol-cartoon.de) Die kriegerische Eskalation in Syrien kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Nicht genug, dass fast alle wichtigen Schwellenländer mit Kapitalabflüssen und Währungskrisen kämpfen. Die militärischen Drohungen aus Washington verschärfen bereits die Turbulenzen: Die Ölpreise schießen nach oben und die Aktienkurse gehen in den Keller. Auch Europa wird die Schockwellen spüren. Natürlich stehen in einem Krieg immer die Toten und das Leiden der Opfer im Mittelpunkt. Und sollte es sich bewahrheiten, dass Syriens Führung hinter dem Giftgasangriff steht, so ist dies ein abscheuliches Verbrechen. Doch die Frage, wie die Amerikaner damit umgehen sollen, bleibt heikel: Eine Destabilisierung des Nahen Ostens wird gravierende Folgen haben. Vieles, was sich derzeit in Syrien abspielt, erinnert an den Beginn des Irak-Kriegs 2003. Beweise über Massenvernichtungswaffen bei Saddam Hussein stellten sich Jahre später als Lug und Trug heraus. ...
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