Verschwörungstheorien selbst gebastelt [2]

June 5th, 2007

Mal ordentlich die Autonomen auf der Rostocker Anti-G8-Demonstration provozieren angreifen, damit es später richtig Randale gibt. Nicht, dass die Globalisierungskritiker doch noch am 7. Juni vor den Zaun gelangen. Natürlich darf das Schweriner Oberwaltungsgericht ja nicht das Zaun-Verbot des Greifswalder Verwaltungsgerichts wieder aufheben, oder so…

Blöd nur wenn das stimmt, was die Berliner Zeitung am Samstag schrieb:

“In der autonomen Szene herrscht weitgehend Einigkeit, dass man die Rostocker Demo störungsfrei halten will und sich stattdessen auf den Sternmarsch am 7. Juni und auf die NPD-Demo konzentrieren will”, sagte der Beamte [des Verfassungsschutz].

… und am Samstag auch noch online zu lesen war hier zu lesen ist. Noch blöder natürlich, wenn das stimmt, was die Volxkorrespondenten vom Ost:Blog da so schreiben. Aber was weiß man schon? Oder was weiß der Verfassungsschutz schon?

[Teil 1]

Verschwörungstheorien selbst gebastelt

May 11th, 2007

Wie schaffen SIE ein passendes Umfeld für eine Großrazzia in “40 Objekten der linksautonomen Szene”? SIE zetteln gut drei Monate vorher eine hysterische Diskussion über einen RAF-Gefangenen an, der das erzählt, was ein Zehntel des deutschen Bundestages eh den ganzen Tag so rum denkt.

Oder war es doch anders herum, dass die Diskussion erst dazu führte, dass gestern fast alle Tageszeitung mit der Razzia aufgemacht haben? Oder waren IHNEN die Vorbereitungen einfach etwas zu lasch, wollten SIE vielleicht etwas mehr Krawall an der Ostsee?

АтомСтройЭкспорт

March 8th, 2007

AtomStroyExport - ich hab einen Lieblingskonzern. Atomkraftwerke im Iran bauen, macht bestimmt einen Heiden-Spaß.

Wer ist denn bitte Küüüriel?

January 22nd, 2007

Vergangene Woche bin ich noch etwas über Motor hergezogen. Dabei muss ich jetzt zugeben, dass der eine Nachrichtensprecher am Sonnabend [das ist der Samstag, Anm. für alle Österreicher u.ä. ;) ] den Orkan mal wirklich richtig ausgesprochen hat. Nach persönlichem Empfinden natürlich, das sich am Donnerstagabend aufbaute. Denn es war so ein seltener Tag, an dem ich das TV-Gerät einschaltete.

Der dienstliche Tagestrip nach Hamburg endete damit, dass abends keine Züge mehr fuhren. Deshalb verbrachte ich die Nacht im Hotel. Und da alle Bekannten in der fremden Stadt irgendwie nicht mehr auf die Straße gehen wollten, machte ich pünktlich zu Kachelmann - kurz vor der Tagesschau - den Fernseher an. Und der lief dann bis um eins - nur dass ich kurz nach dem Brennpunkt einschlief. Wie immer, wenn ich schon mal den Fernseher anschalte.

Aber für den Fall hatte ich vorgesorgt, denn neben einer Zahnbürste kaufte ich mir im Bahnhof meinen ersten Henning Mankell-Krimi (”Der Mann, der lächelte”), denn eigentlich wollte der Fernseher erst gar nicht funktionieren. Bis ich merkte, dass das Antennenkabel nicht in der Buchse steckte.

Weil ich um eins nachts hellwach war, las ich bis um fünf meinen ersten Henning Mankell-Krimi. Dass ich mir dabei den Herr Wallander immer so vorstelle wie in den Verfilmungen auf ZDF - wo der dicke Schauspieler den Kommissar spielt – hat hier gar nichts zu besagen: zurück zu Kyrill.

In meiner Familie sprechen wir den Namen Kyrill, wie der Sohn meiner Cousine heißt, als Kieriel aus. Und der eingangs erwähnte Nachrichtensprecher war der Erste, der ihn in meiner Medienwahrnehmung so aussprach. Meine Mutter erzählte mir, dass der Name eigentlich aus dem Griechischen stammt - nur was er bedeutet habe ich vergessen.

Keine Ahnung, wie die Griechen den Kyrill aussprechen, aber ich vermute sie werden ihn auf gar keinen Fall so türkisch als Küüüriel aussprechen. Wahrscheinlich ziehen deutsche Nachrichtenvorleser die Türkei als Urlaubsort irgendwelchen Inseln im Mittelmeer vor.

Der Motor-Nachrichtensprecher konnte Litwinenko auch ganz gut betonen, das muss ein Naturtalent sein. So bleibt nur noch zu erwähnen, dass die Nachrichten auf MotorFM im Audio-Studio der Netzeitung vorgelesen werden.

Finn Mayer-Kuckuk macht keine Welle…

January 13th, 2007

… sondern er wartet auf sie - in Tokio.

Jurij Schmidt aus St. Petersburg

October 20th, 2006

Wie zum Beweis, dass die Berliner Zeitung mit ihrem Wochenendeteil immer noch besser ist als der Tagesspiegel. Und das trotz Heuschrecken usw.: Ein Interview mit Jurij Markowitsch Schmidt, einem der Anwälte Michail Chordokowskijs, vom vergangenen Wochenende.

Das Gespäch habe ich erst heute gelesen. Und es geht auch um das hier:

[Es] stirbt ein alter Armenier und sagt auf dem Sterbebett: Schützt die Juden! Die Umstehenden fragen ihn: Aber Väterchen, warum sollen wir denn die Juden schützen? Er antwortet: Wenn sie die Juden umgebracht haben, sind als nächstes die Armenier dran. Heute sieht es dagegen so aus, als sollten die Juden lieber die Kaukasier schützen!

Und vorhin erzählte mir eine Freundin, die jetzt in Moskau arbeitet, von ihrem Lieblingsrestaurant. Die Betreiber sind Georgier und überlegen aus der Stadt wegzuziehen. Es wird immer schlimmer für die Kaukasier dort.

Eva Herman ist doch gekauft

September 11th, 2006

Frauen

Der hat aber auch mal was Sinnvolles dazu geschrieben.

DIE haben doch alles geplant

August 14th, 2006

Seymour Hersh mal wieder. Diesmal in Israel oder Libanon. WATCHING LEBANON.

Und hier auf deutsch.

Gehirnträning mit Pasta

August 14th, 2006

Heute also Pasta, gestern war es noch Grass und Brecht. Es ist ja jetzt nicht so, dass ich gleich in Tränen ausbrechen würde, nur weil mein UMTS-Internet mich alle drei Minuten raushaut. So tief ist das Loch dann doch nicht, in das man da fällt, auch wenn das Netz jetzt schon den vierten Tag kaputt ist.

Am Wochenende gab es Alternativprogramm im Fernsehen. Erst die Fußball-Konferenzschaltung am Samstag, die mal wieder bewies, wie langweilig die Bundesliga ist. Sonntag seit Jahren mal wieder Sabine Chistiansen gesehen (Doping-Show) und nicht ausgeschaltet. Bei ttt ließen sich ein paar Leute über Günter Grass aus. Und Georg Tabori sagte, dass Grass sein Freund sei.

Selbst bei der folgenden Brecht-Show schaltete ich den Rechner den Fernseher nicht aus. Milva sang Brecht-Lieder und bot einen kleinen Wettstreit mit Gisela May. Bin mir ja nicht sicher, ob Brecht die überdramtasierende Milva gefallen hätte. Vermute, er hätte eher die May gemocht. Das Publikum im Berliner Ensemble brüllte vor Begeisterung bei der Italienerin. Naja.

Am Ende kam noch Campino aus dem Admirals-Palast rüber und sang doch etwas schwach auf der Brust ein kleines Ständchen. Vom Gesangsunterricht den er mal genommen hatte, als Funny van Dannen anfing, für die Hosen Lieder zu schreiben, merkte man im Theater nicht so viel. Kann aber auch am Eindruck gelegen haben, den Milva da hinterließ.

Heute bleibt der Fernsehr dann mal wieder aus. Das reicht dann auch mal wieder für ein paar Wochen. Statt dessen könnte ich heute mal alle Pastasorten auswendig zu lernen. Werde mir gleich noch auf Arbeit einen Ausdruck des Wikipediaartikels machen.

Klick aufs Bild und es wird größer. Da sind aber noch längst nicht alle Sorten drauf.
Quelle: Wikipedia. Bild: Späth Chr.

Pastasorten1.jpg

“… thats why i get a funny little moustache everytime i drink tea…”

August 5th, 2006

Nazitea, igittt. Zum Glück bin ich Kaffee-Trinker und wohne gerade in Düssel… Obwohl?

Rauke aus Isreal

August 5th, 2006

Rauke, also das Kraut und nicht die Hautkrankeit, gab es ein paar Tage nachdem ich Rucola gekauft hatte, dann doch bei Minimal um die Ecke.

Die haben das bestimmt gelesen, und alle Filialen im Ein-Kilometer-Umkreis um den Jan-Willem-Platz mit Rauke aus Oberkassel versorgt. Ganz sicher.

Oder die gute alte Rauke kommt genau wie das gute Basilikum aus Israel?

Gestern mußte ich bestimmt zehn mal das Wort Israel schreiben. Jedesmal gab ich Isreal in das Formular ein und jedesmal wunderte ich mich, wieso die Datenbank keine Resultate lieferte.

Aber wahrscheinlich musste ich die ganze Zeit nur an Flirten am Arbeitsplatz denken. Wer denkt denn schon gerne an Krieg.

Viel zu trocken auf der Haut

August 1st, 2006

Wir wärs denn mal mit ein bißchen Hitze. So zur Abwechslung vielleicht.

Nicht mehr lange!

July 25th, 2006

Wenn 2005 das Blütejahr für Indie-Music war, so ist 2006 das Blütejahr für Berlin. Irgendwo an dieser Stelle sagte ich ja bereits, dass nach diesem Winter in der Stadt es nur noch einen verrückten Sommer geben kann. Das Frühjahr war noch schlimm. Aber jetzt ist ja alles wieder gut.

Das Wetter spielt natürlich auch mit. Selbst die Ostsee kann da nicht locken. Berlin, Berlin, Freibad Pankow und überhaupt. Rausfahren an den See? Ist doch nur Zeitverschwendung. Und ich sitz noch einen Monat in Düsseldorf fest. Gut, dass gerade sowieso Urlaubszeit ist. Wenn alle wieder in die Stadt zurückgekehrt sind, so ab September, wird es noch mal richtig schön, behaupte ich jetzt mal. Das letzte Mal für eine sehr lange Zeit, fürchte ich.

Nächstes Jahr wird das Jahr Eins für Berlin nach 2006. Ein bißchen wird die Stadt noch auf der Welle weiterreiten, so wie Indie-Music in diesem Jahr. Danach wird die Stadt unerträglich werden wie zu New Economy-Zeiten. Oder es wird endlich richtig aufregend. Auf jeden Fall wird etwas Neues entstehen.

Nur nichts von den Ökonomen vormachen lassen, die schon seit Monaten vor der höheren Mehrwertsteuer warnen. Verschärfte Hartz-Gesetze? Wer glaubt denn noch an sowas… Der Nahe Osten wird eine größere Rolle dafür spielen, wohin die Reise geht.

[Aus der Kategorie: Verwirrte Gedanken aus dem Dorf, wenn man solche Meldungen liest. Und eigentlich jetzt lieber in Berlin sein würde. Vor zehn Jahren begann die ganze Scheiße doch mit diesen Boxern, oder?]

It will give your food a typically Swiss flavour

July 23rd, 2006

Beim Essen zieht sie ganz schnell den Streuer aus ihrer feinen Damentasche. Schaut sich schnell um, dass auch niemand sie sieht. Der Fisch braucht wohl noch etwas Würze. Später als das Paar bezahlt hat, noch mal jeder auf die Toilette verschwunden ist und sie sich aufmachen, um zu gehen, ist es deutlich zu hören: Es sind Schweizer.

Knorr Aromat

In dem Streuer kann nur das hier gewesen sein. Try it with vegetables, rice, pasta, salads, or rub it into meat or poultry before roasting or grilling - it will give your food a typically Swiss flavour. Schweizer Gerichte wie diese.

Man könne jetzt böswilligerweise annehmen, dass die Schweizer nur wegen des vielen Glutamats in ihrem Essen so langsam sind. Aber hat schon mal jemand die Übergewichtigen und Dementen da unten gezählt?

“Nennt man so etwas ausweglose Situation?”

July 18th, 2006

Vorhin auf Spreeblick das Blog von Lila (hier das alte) entdeckt. Eine deutsche Israelin. Bin jetzt nur dazu gekommen, seit den Angriffen auf Libanon zu lesen. Werde ich jetzt öfter machen und alles Gute wünschen: Ihr steht das durch! Möge es bald zu Ende sein. Ein paar Schnipsel hier:
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820 Euro, Wetten?

June 5th, 2006

Eingezahlt: 20 Euro. WM-Waaaahn !!! Zeit wirds, dass es los geht. Am Freitag werden übrigens 25 Grad, sagte jemand im Radio. Aber das was auch schon wieder vorgestern.

Übrigens, Kombiwetten auf die Vorbereitungspiele machen richtig Spaß, weil da meistens sowieso klar ist, wer gewinnt. Und durch Kombinationen bekommt man ne richtige gute Quote (jetzt nicht astronomisch gut, aber immerhin eine Verdreifachung des Einsatzes wäre möglich).

Kombiwette

Heißer Frühling in Paris

March 22nd, 2006

Das OST:BLOG, betrieben von der letzten authentischen Zeitschrift der linken DDR-Opposition telegraph hat seine Kundschafter, Kader und Volxkorrespondenten auch außerhalb Ostberlins los geschickt. Gleich mehrere wachsame Augen verfolgten die Studentenproteste in der französischen Hauptstadt und lieferten beeindruckende Bilder.

Von wegen Weltherrschaft

March 14th, 2006

auf dem mars

Wer spricht denn hier oder hier von Weltherrschaft. Ist doch ganz klar wo die Jungs hin wollen.

Iss auf, in Afrika hungern se !

March 7th, 2006

Kennt noch jemand diesen Spruch, der da wo ich herkomme scherzeshalber die Runde machte, wenn mal was nicht aufgegessen wurde oder wenn jemand Essen weg schmiss.

Nun spendeten Kenianer Lebensmittel für deutsche Arbeitslose. Berichte über die Lage von Hartz-IV-Empfängern in Berlin habe in Kenia Solidarität ausgelöst.

via Kollege ungedruckt

Und das Geld? Das nehme ich auch.

January 14th, 2006

Das mit den Popdekaden, kann man natürlich auch im Zusammenhang mit ökonomischen Zyklen sehen: Erst geht der Popboom zu Ende, der seine Ursprünge im wirtschaftlichen Verfall hat, um dann in einer Blase zu enden, die uns alle einigen von uns wieder übel aufstoßen und Berlin so richtig unerträglich machen wird. So wie zuletzt zu New Economy Zeiten.

Gut, wenn man sich darauf einstellt, was nicht so einfach ist. Da der gesellschaftliche Wahnsinn einen sowieso mal mehr, mal weniger korrumpieren wird. Und dieser Wahnsinn wird nichts mit Web2.0 zutun haben, das sollte klar sein. Auch wenn die alten DotComTod-Veteranen berechtigterweise vor den wieder auferstandenen Blasen-Kriegern und ihren Verarschungsmethoden warnen.

Aber zur nächsten Blase reicht das alles nicht. Die Natur solcher Blasen liegt gerade darin, dass sie niemand vorhersehen kann. Lass die erste Welle der Web2.0 Euphorie abklingen, dann wird es kommen, so Anfang 2008, würde ich mal voraussagen. Entweder du entwickelst jetzt DIE Idee und wirst 2008 Millionär oder du feierst noch ein bisschen auf dem Vulkan, besonders wenn 2006 vorerst das letzte Jahr dafür sein wird.

Wieder ein paar Jahre in die Depression verschwinden, die popkulturelle, in der alle NUR noch hinter dem Geld her sind? Dann doch lieber richtig feiern und das jetzt. Und das Geld? Das nehme ich auch, aber nur wenn ich dafür nichts tun muss. Hauptsache es reicht, um 2008 hier zu verschwinden.

Ghettos in Deutschland?

November 30th, 2005

Eigentlich ganz gut, wenn es Kommissionen gibt, die sich Reformen für den Arbeitsmarkt ausdenken. Besser, wenn sie sich auch noch Gedanken über die Konsequenzen machen, die solche Reformen mit sich bringen.

An dieses Beispiel musste ich neulich denken als in Frankreich die Autos brannten:

„Diesen erwünschten Wirkungen stehen allerdings erhebliche unerwünschte Wirkungen gegenüber. Die Einkommensungleichheit wächst. Armut wird ausgeprägter. Soziale Spannungen steigen besonders in urbanen Ballungsräumen. Vor allem hier können sie zu einer Erhöhung der Kriminalität beitragen, die die Kosten der inneren Sicherheit steigen lassen. In den größeren Städten ist auch die Entstehung von Armutsvierteln und ein Anstieg der Krankenrate nicht auszuschließen. Dies könnte zu einer verstärkten Inanspruchnahme von Leistungen der Sozialversicherung führen. Ob die damit verbundenen Mehrkosten durch erhöhte Beitragseinnahmen infolge von Mehrbeschäftigung ausgeglichen werden, ist ungewiß.“

Nee, das war jetzt nicht diese sozialdemokratische Kommission unter diesem Hartz. Sondern das kam 1997 aus der Feder einer Gruppe unter Leitung des konservativen Professors Meinhard Miegel. Und die Kommission hieß auch nicht Miegelkommission sondern, Kommission für Zukunftsfragen der Freistaaten Bayern und Sachsen. Auf Seite 140 (dritter Teil), des Berichts zu Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit in Deutschland, Entwicklung, Ursachen, Maßnahmen.

“Du bist Deutschland” < “Heul nicht! Sag was!” #2

November 22nd, 2005

Ein sehr interessantes Bild aus vergangenen Zeiten. Auf Johnnys Posting habe ich mal hier verlinkt. Und die Formel aus der Überschrift kam in diesem Blog auch schon mal vor.

Der Sohn des Henkers von Minsk

November 17th, 2005

Der ehemalige Henker und sein Sohn saßen gestern in einem Berliner Kino. Der Grund: 89 Millimeter. Soviel beträgt der Abstand zwischen der Spurweite europäischer und (weiß)russischer Schienen. Zügen, die aus Berlin kommend in Brest die Grenze passieren, werden daher die Räderwerke ausgetauscht.

Hinter der Grenze beginnt nicht nur auf der Schiene eine andere Welt. Gibt es „Freiheit in der letzten Diktatur Europas“? Sebastian Henzels beeindruckender Dokumentarfilm „89 Millimeter“ ist ab heute in den deutschen Kinos zusehen. Sechs junge Leute im Alter zwischen Anfang bis Mitte 20 erzählen von ihrem Leben in Weißrussland. Ohne Genehmigung drehte Henzel mit seinem Kameramann Eugen Schlegel über zehn Monate verteilt immer auf der Hut vor den Sicherheitsorganen, die im ganzen Film allgegenwärtig sind.
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Frankreich-Bloggen

November 10th, 2005

Das Blog von Andreas berichet schon seit einigen Tagen sehr interessant über die Ereignisse in Frankreich. Hier seine Riot-Rubrik.

Und morgen sind wir Chefredakteur

November 3rd, 2005

Jetzt ist die Politik also vollständig in unserer Hand. Nachdem schon die Volksmusiker ohne uns gar nicht mehr auskommen und unsere Nationalfußballer sich niemals trauen würden, ohne den sächsischen Fussballgott Ballack auf dem WM-Rasen aufzulaufen, nehmen wir uns jetzt die Medienbranche vor.

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