“Ein dunkler (schwarzer?) Mercedes

August 2nd, 2006

rollt auf dem halben Kilometer Betonufer entlang.” …. - Aus den Lautsprechern tönt gerade Asobi Seksu. Der Rucola ist immer noch verpackt. Auch die Haut bleibt heute wieder trocken. Nur die Füße frieren langsam. Und ich schreibe immer noch an meinen Texten am ersten Text. Würde ich nicht schreiben, würde ich mir Asobi Seksu nicht nur anhören, sondern anschauen. Ganz oft sogar.

yuki_main_01.jpg

Zu erst gesehen bei UliUli. Das hier:

Asobi Seksu - Thursday [MOV]

Ich kann doch alles !

July 31st, 2006

Oder etwa nicht? Außer Rechtschreibung natürlich. Wer sieht schon seine eigenen Fehler.

Die Texte waren dann gestern immer noch nicht ferig. Das ganze Wochenende transkribiert. Dafür wurde mir wenigstens heute nicht der Kopf abgerissen. Aber das war ja quasi freiwillig, wenn es so was gibt.

Crazy-Kooks-Water

July 30th, 2006

So kurz vor dem Schlafengehen dann doch noch mal den Laptop angeschaltet. Oh Wunder der Technik. Zu meiner Überraschung ging die Tastatur auf ein Mal wieder. Was war passiert? Denn ganzen Nachmittag die Zeit hinausgezögert bis ich endlich anfange, die beiden Artikel zu schreiben, die ich dieses Wochenende noch schreiben muss. Ordentlich viel Mineralwasser getrunken. Es ist ja sooo heiß…

Jedenfalls habe ich mir lieber Blogs durchgelesen anstatt zu arbeiten, und dabei dieses eine nette Liedchen gefunden. Eine Coverversion des allseits bekannten Gnarls Barkley - “Crazy” von den Kooks bei Mama gefunden. Ganz nett beim ersten Hören. Das wollte ich dann noch schnell bloggen, und mich dann an die Arbeit machen.
(more…)

Viel verpasst

July 14th, 2006

Das ist bis jetzt echt das Festivaljahr der verpassten Gelegenheiten. Eigentlich hätte ich jetzt schön in Gräfenhainichen sitzen oder stehen oder springen können und dabei ein oder zwei oder drei Bierchen trinken können. Jetzt spielen bestimmt gerade …

[mist, die Seite funktioniert gerade nicht, wird noch nachgetragen, morgen ist ja auch noch ein Tag, den ich verpasse.] Klicke Hier.

und dann hätte ich so schön immergutesrocken nachholen können. Manmanman. Stattdessen versuchen, mal wieder in Düsseldorf auszugehen.

Den zweiten Morgen schon

July 13th, 2006

frag ich mich beim Bäcker, wenn ich die 1,35 für mein Käsebrötchen hinlege, wann denn endlich die Ladenöffnungszeiten aufgegeben werden. Auch so ein schöner Nebeneffekt der WM: abends noch einkaufen. So fehlt jetzt in meinem Kühlschrank der Käse den zweiten Tag in Folge.

Karma-Hotel mit Aussicht

July 10th, 2006

Wirklich schön in Düsseldorf. Ich glaub, ich gehe nie wieder auf die Straße, hier.

Karma-Balkon mit Aussicht

Und das ist wirklich der Karma-Balkon:

Karma-Balkon mit Aussicht

DiesES Blog wird seit gestern übrigens durch SpamKarma2 geschützt. Denk nicht mal dran, doo.

[Jetzt aber genug mit dem Karma-Zeuch, Herr C. hat gestern schon Angst bekommen, als ich ihm die Karma-Theorie des WM-Fußballs erklären wollte, die ich hier leider nur in Ansätzen andeuten konnte. Aber spätestens in zwei Jahren… Obwohl, lieber nicht, wenn man drüber redet, macht man eh alles kaputt. Deswegen erzähle ich auch nicht, was ich gestern für eine Eingebung hatte, sonst funktioniert es nicht mehr… Das ist wie mit den Sternschnuppen. Forza! ]

Ganz ohne Kopfschmerzen

July 5th, 2006

Diese Mix-CD verursachte ein paar Kopfschmerzen, so dass sie dann doch nicht für den ganzen Sommer halten wird, wie ich es mir eigentlich gewünscht hatte. Dabei bin ich mir jetzt ganz sicher, woran es gelegen hat, dass die Zusammenstellung der Lieder nicht richtig wirkte.

Es liegt nämlich an der Wohnung, in der man gerade wohnt. Besser gesagt an dem Karma, dass diese Wohnung verströmt. Strömt eigentlich Karma? Keine Ahnung. Meine letzte Wohnung in Berlin hatte auf jeden Fall ein sehr schlechtes Karma. Das merkt man daran, dass man ganz von allein schlechte Laune bekommt, wenn man sich nur in dieser Wohnung aufhält. Und man nimmt drei Kilo zu, genau drei, einfach so. Ohne dass man was dafür kann. Wenn es mehr oder weniger als drei Kilo sind, liegt es jedenfalls nicht am Karma der Wohnung.

Meistens hat es auch mit der Seite zu tun, an der sich die Fenster befinden. Wenn jetzt alle Fenster nach Norden rausgehen, also dorthin, wo die Sonne noch nie geschienen hat, verursacht das ganz sicher schlechtes Karma. Wie die Wohnung, in der ich während meines Studiums wohnte. Die Nordseite hatte schon so seine Vorteile, wenn man fast den halben Sommer in der Wohnung sitzt, weil man lernen muss. Nur wenn das Karma schlecht ist, hilft das eigentlich auch nicht weiter.

Und da ich nun für fünf Wochen ins rheinischen Exil verbannt wurde, stand also wieder ein Wohnungswechsel an. Und dieses Mal fand ich in Düsseldorf - ja ich teste gerade die Stadt und vergleich sie mit Köln, damit ich mir später nichts vorzuwerfen habe - eine Wohnung mit Balkon und Blick auf einen riesigen Hinterhof. Und da ich sofort spürte, dass diese Wohnung ein sehr gutes Karma hat, bis jetzt hatte ich nicht einmal schlechte Laune dort, habe ich die Karmaverschiebung einfach mal auf den Balkon geschoben. Denn selbst das Ausscheiden der Ukraine und Deutschlands hat eigentlich meine derzeitige Laune kaum verändert.

Aber zurück zur Mix-CD. Wie ich die neulich mal wieder anhörte, gefiel sie mir überhaupt nicht mehr. So mussten ein paar Änderungen vorgenommen werden. Am besten noch ein paar ältere Lieder dazu genommen und raus kam mein perfekter Sommermix. So übertrug sich das gute Karma meiner jetztigen Wohnung auf die neue Mix-CD. Gleich mal an den lieben Kollegen getestet. Aber von den kam noch keine Rückmeldung. Was mich auch nicht weiter stört. Hauptsache ich kann sie auf Dauerrotation den ganzen Sommer hören, ganz ohne Kopfschmerzen.

Danke, Berlin

June 17th, 2006

Strasse des 17.Juni

Das war doch gar nicht nötig wesen, aber trotzdem Danke.

Weiter mit Fußballpause. Hamburg ich komme…

Wenn ich nicht hier bin…

June 9th, 2006

… , bin ich auf dem… . Pünktlich zur WM kommt die Sonne raus und es wird Sommer. Daher werde ich mich wohl etwas seltener hier rumtreiben und nebenan zwar weiter über mein langweiliges Journalistenleben berichten. Aber wenn ich dann mal kein Fußball schaue, könnte es durchaus passieren, dass ich endlich mal was über einen Traum in blau-gelb schreibe.

Ukrainisches Trikot

Nur falls sich jemand wundern sollte die nächsten Wochen. Dafür gibts hier etwas Musik, damit es nicht ganz so langweilig wird für die, die noch Blogs lesen.

820 Euro, Wetten?

June 5th, 2006

Eingezahlt: 20 Euro. WM-Waaaahn !!! Zeit wirds, dass es los geht. Am Freitag werden übrigens 25 Grad, sagte jemand im Radio. Aber das was auch schon wieder vorgestern.

Übrigens, Kombiwetten auf die Vorbereitungspiele machen richtig Spaß, weil da meistens sowieso klar ist, wer gewinnt. Und durch Kombinationen bekommt man ne richtige gute Quote (jetzt nicht astronomisch gut, aber immerhin eine Verdreifachung des Einsatzes wäre möglich).

Kombiwette

Früh aufgestanden…

June 1st, 2006

… heute. Um 8 Uhr am Morgen, ist einfach nicht meine Zeit.

Da willste nur noch SCHREIEN

May 26th, 2006

Wenn du in dieser Stadt länger leben willst, brauchst du einfach ein paar Schutzmechanismen: Die Bettler die du täglich siehst, die Obdachlosenzeitungsverkäufer berühren dich schon gar lange nicht mehr. Von Zeit zu Zeit gibst du ihnen ein bisschen Geld, ein noch gültiges BVG-Ticket, das du nicht mehr brauchst, oder manchmal ein Zigarette. Ansonsten machst dir du keinen Kopf drum. Sobald du die Tür deiner Wohnung hinter dir geschlossen hast, ist die Welt sowieso außen vor.

Wenn du nach anderthalb Jahren Pause wieder länger in der Stadt lebst, merkst du es vielleicht noch die ersten drei Wochen, wie die Leute hier aggressiver geworden sind. Die deprimierten und abgekämpften Gesichter. Wem es gut zu gehen scheint, wirkt merkwürdig introvertiert. Auch der Müll auf den Gehwegen (gab es den früher überhaupt?) der fällt dir erstmals bewusst auf, nur weil ein bayerischer Provinzblogger es sich zum Hobby gemacht hat, bei jedem seiner Berlinbesuche, die entsprechenden Bilder rein zu stellen. Und du fragst dich, ob du hier wirklich leben willst, in deiner alten Heimatstadt.

Aber das dauert höchstens drei Wochen. Dann hat dich die Stadt auch wieder gefressen, so wie sie jeden frisst, der hier nicht rechtzeitig abgehauen ist. Und dann kannst du dir gar nicht mehr vorstellen, wie du überhaupt jemals zweifeln konntest. So aufregend und beschaulich zugleich, so wie immer eigentlich, da hat sich nichts geändert. Und es ist Frühling, und der ist wirklich einzigartig hier. Du kennst die Orte, wo du mit deinen Freunden kuschelige Abende verbringen kannst, ohne Klischeebewohnern aus Berlin-Mitte zu begegnen.

Sicher bist du auch enttäuscht über Läden, die früher in keinem offiziellen Programm auftauchten und jetzt zu spießigen Schickerialäden verkommen sind. Andere dagegen behielten auch nach Umzug und Aufnahme in die Terminplaner der Stadt ihren Charme. Natürlich kennst du die Orte, wo sie die für dich heißeste Musik spielen. Du freust dich, wie die Stadt in anderthalb Jahren irgendwie internationaler geworden ist. Dann wunderst du dich vielleicht, dass du überhaupt jemals zweifeln konntest.

So wie vorgestern: Das beste Konzert der British Music Week besucht, The Rifles und Sunshine Underground haben einen wunderbaren Auftritt hingelegt. Anschließend triffst du alte Bekannte wieder, die du schon Jahre nicht mehr gesehen hast. Dann willst du auch gar nicht mehr aufhören mit Tanzen, als der DJ einen Kracher nach dem anderen spielt. Irgendwann steigst du dann doch betrunkenglücklich in die Straßenbahn. Und du lässt dir den ganzen Abend noch mal durch Kopf gehen, während die letzten Leute in die Bahn einsteigen. Kurz bevor sie losfährt wird es noch mal kurz etwas lauter hinter dir, ganz da hinten an der letzten Tür. Du Hurensohn, ruft jemand aus der Gruppe in der Bahn. Von denen, die draußen stehen, ist aus dem Gebrülle auch nur „du Hurensohn“ zu hören.

Jugendliche halt, Idioten eben. Man, lasst mich bloß in Ruhe, denkst du noch, als es irgendwann laut kracht. Ein lesendes Mädchen schaut verwirrt auf, als vor ihren Füßen in der Mitte der Bahn ein Pflasterstein liegen bleibt. Allgemeine Aufregung, bis der Straßenbahnfahrer unter Jubel der Gruppe da hinten, die es in die Bahn geschafft hat, die Türen schließt und losfährt. So 20 Minuten dauert die Fahrt von einer Endstation zur anderen. Und die ersten Minuten willst du nur noch SCHREIEN. So richtig laut. Scheiße, wo bist du nur gelandet? Was ist aus der Stadt, deiner Heimatstadt, geworden? Nur noch Bekloppte hier. Die meisten Fahrgäste gucken noch etwas verdattet, gehen aber schnell zu ganz anderen Themen über.

Auch als du aussteigst, denkst du kaum noch darüber nach. Fünf Minuten später, als du endlich die Tür deiner Wohnung hinter dir schließt, kreisen deine Gedanken schon längst um morgen, wen du wieder alles treffen wirst in dieser Stadt, die doch so beschaulich und aufregend zugleich ist, so wie immer eigentlich, die doch soviel internationaler geworden ist in den Monaten, wo du nicht da warst. Und dann will dir auch gar nicht mehr einfallen, wer da noch mal mit dem Gedanken gespielt hatte, hier weg zu gehen, ganz weit weg, so was von weg, am besten gleich ins Ausland.

Neue Kamera

May 22nd, 2006

Endlich geschafft, endlich eine vernünftige Kamera gekauft. Obwohl ich mir die gerade überhaupt nicht leisten kann. Aber hey, Finanzierungskauf beginnt erst im Juli mit dem Ratenabziehen, dann siehts auch viel besser aus. Jetzt noch schnell Akku laden für Razorlight und Boy Kill Boy und Kubb und The Feeling.

Und morgen gehts dann nach Dunkeldeutschland Gera als rasender Reporter um dann pünktlich zu den Rifles wieder in Berlin aufzuschlagen. Wenn das mal nicht gewichtige Gründe für ne richtige Kamera sind.

Bin ich froh

May 8th, 2006

Am Wochenende eine deutsch-irische Hochzeit besucht und jetzt hat die Hälfte aller Gäste eine Magen-Darmgrippe. Bin ja froh, dass das nicht am Ende dieser Woche passiert ist. Weil da will man ja wieder fit sein für Emily.

“Das ist doch so 2005!”

May 1st, 2006

Schimpfwörter und so.

Genau 111 Minuten…

April 9th, 2006

… dauert es zu Fuß vom Zionskirchplatz zum Fast-Rand-der-Stadt, wo die Eltern wohnen. Die erste Hälfte des Tatorts zwar verpasst. Aber beim nächsten Mal, wenn ich wieder fernsehen will, geh ich halt etwas früher los. Nach der ersten Viertelstunde, legte sich übrigens die Hibbeligkeit, die von der Kanne Kaffee herrührte, und noch mal ein Viertelstunde später wurden dann endlich auch die Füße warm. Ich mach das jetzt mal öfter.

[file under: Ich gehe doch nicht ins Gym, wenn ich laufend (nicht rennend) meine Lieblingsmusik hören kann!]

Eine Tür weiter, bitte

March 24th, 2006

Noch ganz schlaftrunken heute morgen fast durch die falsche Tür spaziert. Aber der Zahnarzt war noch eins weiter. Und schon wieder mußte die Wurzel ran, was so langsam nervt, obwohl der Nerv ja schon längst tot ist.

Eine Tür weiter, bitte

Gute Zahnärztin übrigens. Also schau nach in den gelben Seiten, wenn du einen brauchst in Köln.

Flipper-Diät

March 8th, 2006

Ich bin zwar nicht religiös, aber ich habe heute wie im vergangenem Jahr eine ZumAbendbrotGibt’sNurThunfischsalat-Fastenzeit angefangen. Zusätzlich versuch ich noch kein Fleisch zu essen, weniger Alkohol

Das Resultat in Kilos gemessen, gibt es dann hier, und zwar zu Ostern. Wann denn sonst. Und dann vermarkte ich das Ganze als Flipper-Diät (TM). Nee, und mit Rauchen hör noch nicht auf.

Mehr als vier Antworten

February 4th, 2006

Wurde gefragt, habe geantwortet:

Four jobs I’ve had:
Briefausträger, Tellerwäscher (na fast), Call-Center-Agent, PR-Heini.

Four movies I can watch over and over: Once Upon A Time In America; Schwarze Katze, Weißes Kater; Down By Law; Chronik eines angekündigten Todes.

Four places I’ve lived:
Berlin, Moskau, Stralsund, London.

Four TV shows I love:
Sandmännchen, Ein Colt für alle Fälle, Love Boat, Simpsons.

Four books I recently read and liked a lot:
Lunkbergs Fest (Alexander Osang), Totenruhe (Jan Burke), Villa Incognito (Tom Robbins), hab ich vergessen

Four places I’ve vacationed:
Ronda, Sagres, Batumi & Suchumi, Teneriffa.

Four of my favorite dishes:
Borschtsch von meiner Mama, Alles mit Pilzen oder Fisch, Szegediner Gulasch, Linsensuppe.

Four sites I visit daily:
BooCompany, Golem, Netzeitung, Letzter Schub.

Four places I would rather be right now:
Das Dorf bei Potsdam, Bärlin, Berolina, Spreeathen.

Four bloggers to tag with this:
Andreas von Glück auf!, René von Nerdcore (ich glaub die beiden ham noch nich), Röbisch vom Letzten Schub, FC Lotte von Charlottosglobe. [Zusatz: Sehr gespannt wäre ich ja auf Lanu, die die BooCompany macht, vielleicht antwortet sie ja. :-)]

Frher war alles bessr…

January 17th, 2006

…denn da gab es auch noch ein Korrektorat.

[Also wer mich mal anstellt, sollte das sofort wieder einführen.]

Und das Geld? Das nehme ich auch.

January 14th, 2006

Das mit den Popdekaden, kann man natürlich auch im Zusammenhang mit ökonomischen Zyklen sehen: Erst geht der Popboom zu Ende, der seine Ursprünge im wirtschaftlichen Verfall hat, um dann in einer Blase zu enden, die uns alle einigen von uns wieder übel aufstoßen und Berlin so richtig unerträglich machen wird. So wie zuletzt zu New Economy Zeiten.

Gut, wenn man sich darauf einstellt, was nicht so einfach ist. Da der gesellschaftliche Wahnsinn einen sowieso mal mehr, mal weniger korrumpieren wird. Und dieser Wahnsinn wird nichts mit Web2.0 zutun haben, das sollte klar sein. Auch wenn die alten DotComTod-Veteranen berechtigterweise vor den wieder auferstandenen Blasen-Kriegern und ihren Verarschungsmethoden warnen.

Aber zur nächsten Blase reicht das alles nicht. Die Natur solcher Blasen liegt gerade darin, dass sie niemand vorhersehen kann. Lass die erste Welle der Web2.0 Euphorie abklingen, dann wird es kommen, so Anfang 2008, würde ich mal voraussagen. Entweder du entwickelst jetzt DIE Idee und wirst 2008 Millionär oder du feierst noch ein bisschen auf dem Vulkan, besonders wenn 2006 vorerst das letzte Jahr dafür sein wird.

Wieder ein paar Jahre in die Depression verschwinden, die popkulturelle, in der alle NUR noch hinter dem Geld her sind? Dann doch lieber richtig feiern und das jetzt. Und das Geld? Das nehme ich auch, aber nur wenn ich dafür nichts tun muss. Hauptsache es reicht, um 2008 hier zu verschwinden.

Finger weg!

December 23rd, 2005

Vielleicht kriege ich jetzt endlich meine Finger von der Tastatur weg und geh endlich Geschenke kaufen. Obwohl, morgen ist auch noch ein Tag….

Radikal sein…

December 11th, 2005

… heißt, das Problem an der Wurzel packen. Feine Sache das. Nur wenn sich die Wurzel entzündet, geh ich doch lieber zum Artzt.

Weiß eigentlich jemand was passiert, wenn die Betäubung nachläßt? Der Zahndoktor gab mir noch irgenwelche Schmerztabletten mit.

[Nachträglich ein paar Fehler beseitigt, nachdem nachts doch keine Schmerzen mehr kamen.]

Tja, was verpasst…

December 10th, 2005

Der Fakt, dass ich am Mittwoch, vor diesem Konzert nichts gegessen hatte, um ja noch reinzukommen und nach einer Stunde vor dem Dom in der Kälte warten und die paar Biere während Blackmail mir sofort auf den Kopf geschlagen sind, was aber dazu führte, dringend mal was über Metric zuschreiben, dieser Fakt nun, war dran schuld, dass ich mittwochs wieder mal keine Zeit hatte. Und wenn man dem hier glauben darf, stellt sich heraus, dass nicht Nada Surf nicht gerockt haben, sondern …

Dafür hab ich mich jetzt mit nur einer Schramme am Transporter umgezogen in das Herz des Kölner Karnevals, das kann ja was werden. :)

Hier klopft gerade jemand an.

December 10th, 2005

Broken Social Scene klopfen gerade hier an. Ich glaub ich lass sie mal rein… und lass die tür weit offen…

[oder wie man sich erfolgreich vom sachen packen drückt, wenn der laptop in der küche steht.]

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