Für die nächsten Wochenenden

August 6th, 2007

Selbst wenn man dann doch nichts macht am Wochenende, ist man auch nicht viel fitter am Sonntag, an dem arbeiten muss, als wenn man so halb durchfeiert, und fast die ganze Sonne des Tages verschläft, die man also dann trotzdem verschläft, so zur Hälfte, weil da liegt dieses Buch neben dem Kopfkissen, das nach 30 Seiten wiederum müde macht, so für eine Stunde, obwohl es ja eigentlich so gut ist, dass man unbedingt die Augen auflassen will, während das Fernsehen so träge macht bis nur noch der Ekel den roten Knopf findet, der dann doch leider keine Atombombe zündet.

[Weil die Faulheit so anstrengend ist, besonders weil sie muss. Denn sie muss, sonst geht gar nichts, was natürlich beängstigt - so.]

doch nichts passiert

February 19th, 2007

Egal wo Du hingehst. Aber das wusstest Du schon vorher. Trotzdem gehst Du, drei Minuten Frühlingsbrummen im Schädel war vorgestern. Abgesehen davon, dass sie entweder zu jung sind oder den falschen Bands zujubeln. Rheinländer und Berlinale verflüchten sich eh schneller als man denkt. Humorlose Kampfdohlen mit Alkohol weggespült. Die mit dem Humor empfängt sowieso lieber Kinder.

Wogegen auch keine Exzesse an drei freien Tagen helfen. Das wusstest Du auch schon, bevor sie zu brummen beginnt. Deshalb lässt Du es gleich. Nein, Langeweile schreit hier nicht, sie gähnt auch nicht. Aber immerhin kannst Du Dir es endlich verkneifen. Abgesehen davon, dass Theorien über das alte Berlin für’n Arsch sind, und alte Sümpfe in neuen Schläuchen jetzt bunter scheinen.

Abgesehen, es beruhigt doch: angekommen, und doch nichts passiert.

ironiebefreit

February 16th, 2007

Beides ist gut. Und bei Beidem finden sich durchaus Spuren von Ironie. Nur seit gestern Abend frage ich mich, ob es an der Arbeit oder René Polleschs Theaterstück lag, dass mir die Sinne für Ironie verloren gingen. Wenn man denn nicht Rumgealber für selbiges hielte. Und diese Übergänge später. Also, ne

Bei dem “gut”, kann man auch geteilter Meinung sein, dazu müsste man nur öfter ins Theater gehen. Und vielleicht wüsste man dann auch eine Antwort auf die Frage, was die Teile eines Pollesch-Stücks zusammenhält, so analytisch und so. Und was hält Pollesch eigentlich von Dialektik?

Neulich in der Zeitung schrieb jemand was von Dialektik des Gleichgewichts, aber sowas gehört auf die schwarze Liste.

Pfadfinder

January 8th, 2007

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Seit einer Woche in Berlin. Was voll gelogen ist, weil ich eigentlich schon seit September hier bin. Aber eigentlich zählt das ja auch wieder nicht. Wegen der super Arbeitszeiten hatte ich am Ende sowieso fast nur noch die nächtlichen Indietanzteppiche der Stadt zu Gesicht bekommen. Das ist jetzt anders: Im Gegensatz zu Leuten, die Bücher darüber vollkriegen, wie man den ganzen Tag WLAN-Anschlüsse von gastronomischen Einrichtungen nutzt, hab ich jetzt wieder Internet auf Arbeit, und die geht nur bis zum Abend anstatt bis in die Nacht. Sowas soll es ja in Berlin auch noch geben.

Dafür keine Zeit mehr, Blogs während der Arbeitszeit zu lesen. Zumindestens gibt es in dieser Stadt noch besprühte Wände, die einen nicht wirklich ahnen lassen, was man hier alles verpasst, wenn man pünktlich abends ins Bett geht, wie es sich für einen braven Bürger gehört. Oder dem Tourist den Weg weist, was er unbedingt mal mitnehmen sollten: Damit es in “illegalen” Clubs noch langweiliger wird, denn so wie ich mich noch finster erinnere, waren die sowieso so langweilig, weil alle vor lauter Aufregung das Feiern vergaßen.

Premiere

January 1st, 2007

Übers Telefon wurde übermittelt, dass alle, die kommen, bitte eine Haftschutzversicherung haben sollten. Es sei doch sehr teure Technik, die da rum steht in diesem Ladenraum. Lange sind wir nicht geblieben auf dieser Party, und einer von uns wußte nicht mal, wozu man eine Haftschutzversicherung braucht. Nachdem einer kam, auf den wir gewartet haben, sind wir auch los, er blieb aber noch.

Sonst war alles super. Nur auf einer “Versicherungsparty” hat man mich das letzte Mal gesehen in diesem Jahr, das für alle ein gesundes und frohes werden soll.

Wodka, ahoi!

December 23rd, 2006

Heute ist ICH-WAR-NEUNZEHN-TAG.

gut geschlafen

October 23rd, 2006

… habe ich heute morgen im ICE zu der Musik von Hot Chip auf den Ohren. Auf ein Konzert von denen geh ich mal lieber nicht, sonst schlaf ich da auch noch ein.

Doch nur Zufall?

October 18th, 2006

GoogleMail hat mir vorhin sehr interessante Werbung präsentiert. Ich war gerade dabei, eine Email an eine Freundin zu schreiben. Und dabei erscheinen rechts drei dieser typischen GoogleAds. Alle drei passten genau auf einen Rechtsfall, den ich vor einem dreiviertel Jahr mit mir rumschleppte. Einmal ging es um genau die Rechtsberatung, die in meinem Fall gepasst hätte. Sie wollten mir noch ein Reparaturdienst andrehen, der für den Schaden genau richtig gewesen wäre. In der dritten Werbung stand irgendwas von Rechtsschutzversicherung.

Nun werden sich Einige denken, dass diese Googlefunktion den Text meiner Emails analysiert und dazu die passende Werbung eingeblendet hat. Aber weit gefehlt. Alle Emails, die ich dazu schickte und bekam, liefen über einen anderen Account. Später habe ich noch mal geschaut, und da wurden mir Betriebsratsseminare angeboten. Doch alles nur alles nur Zufall? Aber halt, in den beiden anderen Ads ging es um Linienflüge einmal von Berlin und einmal von Frankfurt aus.

Habe ich nicht dreimal in den vergangenen Wochen was von Urlaub in dieses Blog geschrieben? Hab ich mich nicht vor ein paar Monaten bei GoogleAnalystics angemeldet? Ein völlig sinnloser Dienst für meine kleine Blogveranstaltung hier.

Unsexy Urlaubspause [CSS]

October 16th, 2006

Gerade am überlegen, den Urlaub so zu legen, um am 21. November kurz nach Hause in diese Stadt zu kommen. Wegen denen hier:

Und wenn Cansei de Ser Sexy [CSS] so “Tired of Being Sexy” sind, wie sie heißen, kann man schon mal schwach werden, nicht nur weil sie aus Brasilien kommen. Auch weil sie solche Füße haben, was denn sonst?

Längs schneiden!

October 11th, 2006

Und das Komische an solchen Verletzungen ist, dass echt jeder Kollege genau weiß, wie es denn richtig geht, wenn ich es denn tatsächlich vorgehabt hätte: längs schneiden.

Ich sollte wieder öfter ins Kino gehen!

Fünfundzwanzig

October 10th, 2006

Ich hab es wieder zugesteckt bekommen und erst jetzt in meiner Tasche entdeckt:

5 Dinge, die ich nicht habe, aber gerne hätte:
- einen DSL-Anschluss plus Flatrate ohne Traffic-Limit
- einen Stenografiekurs
- eine Sonnenbrille
- eine Kunstausbildung
- ein Ticket für das nächste Glastonbury Festival

5 Dinge, die ich habe, aber lieber nicht hätte:
- ein kaputtes Mobilfunkgerät
- derzeit wenig Zeit für Freunde
- eine Brille mit einem kaputten Glas
- Schußlichkeit beim Schreiben
- der Rest steht bei meinen Eltern

5 Dinge, die ich nicht habe und auch nicht haben möchte:
- eine Germanistikausbildung
- ein Auto
- einen Swimmingpool
- Fähigkeit, mir Düsseldorf schön zureden
- einen festen Wohnsitz

5 Dinge, die ich habe und nicht missen möchte:
- einen Laptop
- die Aussicht auf fünf Wochen Urlaub
- ein Heimatgefühl in Berlin und noch ein paar Ecken der Welt
- Fähigkeit, den Winter schön zu finden, wenn er richtig kalt und weiß ist
- derzeit jeden Tag ausschlafen

5 Menschen, die dies noch nicht beantwortet haben, von denen ich mir das aber wünschte:
- Caro
- Melle
- Mlle Händel
- Roland
- Wiesengrund

Madame, was rappelt in der Kiste?

October 7th, 2006

Für meine Eltern würde ich doch alles tun. Zum Beispiel sich so lustig verletzen wie bei ihrem Umzug vor ein paar Tagen:

Alles nicht so schlimm

Besonders lustig wird es im Klub - gestern auf der Zigeunerdisco. Wenn man doch mal die Jacke auszieht, bloß nicht den Arm heben. Sonst wird es plötzlich ganz leer um einen herum…

Leer kann es auch werden, wenn man viel körperlich arbeitet, zum Beispiel das halbe Haus tapeziert. Normale Büroarbeiter wie ich, fangen dann schon mal ungehemmt an, rumzupupsen. Der Stoffwechsel ändert sich bei so was ja sehr radikal - auch die Hemmschwelle…

Gesitteter sind da die Umzugsfacharbeiter (die nennt man doch so?) und lustig sind die auch noch, gerade die Berliner. Den ganzen Tag war Papa “Der Chef” und Mama “Die Chefin” oder “Madame”. “Madame wo kommt denn das Schränkchen hin?” oder “Madame sind Sie denn zufrieden?”.

Oder: “Madame, Was klappert da in ihrer Kiste”? War natürlich mein Küchengerät, das ich seit vier Jahren bei den Eltern gebunkert habe. Solange wie ich schon ohne festen Wohnsitz herumvagabundiere.

Bei all der körperlichen Arbeit festgestellt, dass Studium vielleicht doch fürn Arsch ist. Wieso nicht malern oder kochen. Macht bestimmt glücklicher und man kann auch noch den ganzen Tag rumpupsen.

Wenn ich dann am Abend die Treppen kaum noch hochkomme von all dem Muskelkater, dann weiß ich, dass es doch ganz gut war, die vielen Bücher gelesen zu haben. Wenn ich mal groß bin und mir ein Haus baukaufen sollte, dann will ich aber vorher so reich sein, dass ich mich um nichts zu kümmern brauche.

Und weil gerade so schön Herbst ist, gibts auch noch ein passendes Lied zur Jahreszeit:

flotation.jpg

Flotation Toy Warning - Popstar Reaching Oblivion [mp3]

Schampus mit Lachsfisch

September 30th, 2006

Weil ich gestern erfahren habe, dass ich HartzIV erst in knapp einem Jahr beantragen muss, darf es schon mal Lachsfisch sein. Und weil ich dieses knappe Jahr zu Hause in Berlin verbringen werde, darf es schon mal Schampus sein.

Lachsfisch.jpg

Beides zusammen entschuldigt auch, mal wieder Franz Ferdinand zu hören.

Franz Ferdinand - Darts of Pleasure [mp3]

So weit ist es schon

September 17th, 2006

… gekommen, dass ich mich freue, mal vor ein Uhr zu Hause zu sein. Und das in einer Sonnabendnacht. Aber von wegen schlafen…

Ha, Muskelkater von der körperlicher Ertüchtigung beim Hausbau von F. und seiner Frau.

Der Mercedes wurde zu einem grünen Gitter

September 14th, 2006

Die Musik kam nicht aus den Lautsprechern des Schwarzen Mercedes. Sondern sie wurde zum Soundtrack für das nächtliche Schreiben. Der Schwarze Mercedes ist dabei schon sehr früh gestorben. Alles fängt jetzt mit einem grünen Gitter an.

Schrottplatz Rostock

Falls es interessieren sollte, wie es dazu kam, hier lesen.

Sie kriegen ihn nicht sauber

September 7th, 2006

Fernsehturm

Aber 100 Karma-Punkte für mein neues Zuhause. Ja, schön wieder hier zu sein.

Nicht mehr so nervös

August 17th, 2006

Selbst wenn ich gar nicht ins Internet will, macht es mich ganz schön nervös, wenn es nicht da ist oder immer nur für 5 Minuten. So wie seit einer Woche. Dabei hätte ja mal selber drauf kommen können, dass ich die umts-box einfach in das andere Zimmer stelle, da wo ich eigentlich gar nicht rein darf, weil ich das Zimmer gar nicht gemietet habe. Aus der weißen Kiste, da wo das Internet reingeht, gehts nämlich über über wlan wieder raus, nicht nur über lan.

Weshalb mir das nicht einfiel, als der Mann von der Hotline sagte, dass der umts-mast doch irgendwo im Norden steht und ich es doch mal im anderen Zimmer versuchen sollte, weiß ich auch nicht mehr. Muss wohl daran gelegen haben, dass ich immer noch nicht fertig bin mit diesem einen Text.

Ist ja klar, dass niemand so was lesen will, wie “Ein schwarzer Mercedes rollt über Beton“, blablabla. Hätte ich auch drauf kommen können, genau wie bei dem Mann von der Hotline. Und wieso ich jetzt schon wieder blogge, obwohl ich noch den Text fertig machen muss, weiß ich gerade auch nicht mehr.

Nächste Woche dann mehr über den Beton und den Schrott. Wenn es dann drauf ist auf dem großem Blog und auf dem Papier hoffentlich auch.

Update: Und irgendwann in der Nacht war das Internet wieder weg und bis heute morgen auch noch nicht wieder da.

Ins große Blog schreiben

August 17th, 2006

Auf Arbeit gerade mal ins große Blog gepostet, was die Blogger da im Libanon so schreiben.

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Am Freitag auch schon über die Blogger nach dem Terroralarm in London und anderswo geschrieben. Bei BoingBoing dieses Bild geklaut.

Könnte ich eigentlich öfter machen. Macht auf jeden Fall Spaß.

Gehirnträning mit Pasta

August 14th, 2006

Heute also Pasta, gestern war es noch Grass und Brecht. Es ist ja jetzt nicht so, dass ich gleich in Tränen ausbrechen würde, nur weil mein UMTS-Internet mich alle drei Minuten raushaut. So tief ist das Loch dann doch nicht, in das man da fällt, auch wenn das Netz jetzt schon den vierten Tag kaputt ist.

Am Wochenende gab es Alternativprogramm im Fernsehen. Erst die Fußball-Konferenzschaltung am Samstag, die mal wieder bewies, wie langweilig die Bundesliga ist. Sonntag seit Jahren mal wieder Sabine Chistiansen gesehen (Doping-Show) und nicht ausgeschaltet. Bei ttt ließen sich ein paar Leute über Günter Grass aus. Und Georg Tabori sagte, dass Grass sein Freund sei.

Selbst bei der folgenden Brecht-Show schaltete ich den Rechner den Fernseher nicht aus. Milva sang Brecht-Lieder und bot einen kleinen Wettstreit mit Gisela May. Bin mir ja nicht sicher, ob Brecht die überdramtasierende Milva gefallen hätte. Vermute, er hätte eher die May gemocht. Das Publikum im Berliner Ensemble brüllte vor Begeisterung bei der Italienerin. Naja.

Am Ende kam noch Campino aus dem Admirals-Palast rüber und sang doch etwas schwach auf der Brust ein kleines Ständchen. Vom Gesangsunterricht den er mal genommen hatte, als Funny van Dannen anfing, für die Hosen Lieder zu schreiben, merkte man im Theater nicht so viel. Kann aber auch am Eindruck gelegen haben, den Milva da hinterließ.

Heute bleibt der Fernsehr dann mal wieder aus. Das reicht dann auch mal wieder für ein paar Wochen. Statt dessen könnte ich heute mal alle Pastasorten auswendig zu lernen. Werde mir gleich noch auf Arbeit einen Ausdruck des Wikipediaartikels machen.

Klick aufs Bild und es wird größer. Da sind aber noch längst nicht alle Sorten drauf.
Quelle: Wikipedia. Bild: Späth Chr.

Pastasorten1.jpg

… in der Luft [sprachlos]

August 11th, 2006

Terror in der Luft.jpg

Ich sage nichts zu dieser Zeitung, ich muss da ab September arbeiten. Hier nur mal das Titelbild von heute.

Ich warte auch nur darauf, wieviele Zeilen Herr Niggemeier am Sonntag in der FAS bekommt, um die erste Office-Zeitung Deutschlands in die Tonne zu hauen.

Esst mehr Sardellen

August 8th, 2006

-Schinken-Oliven-Pizza! Aber heute ohne Knoblauch. Darauf kommt es morgen an, glaub ich. Mehr dazu, wenn ich das nächste Mal Pizza esse! Wann auch immer das sein wird.

In fremdes Poesiealbum schreiben

August 8th, 2006

Ach, wenn mir die netten Mädchen aus der Klasse ihr Stöckchen Poesiealbum mit nach Hause geben, kann ich doch nicht nein sagen.
(more…)

“zu ungewöhnlichen Zeiten arbeiten”

August 6th, 2006

Viel zahlen kann Madzia ihnen nicht. Deswegen, gibt er zu, sei die Redaktion auch vom teuren Frankfurt ins günstige Berlin gezogen. “Hier finden wir kreative Köpfe, die zu ungewöhnlichen Zeiten arbeiten.” Außerdem könnten sich die Mitarbeiter in Berlin mit wenig Gehalt mehr leisten.

Ich freu mich trotzdem: Zwei Monate ungewöhnliche Arbeitszeiten ab September. Und vor der Arbeit (ca. 16 Uhr ) treff ich noch schnell meine HartzIV-Freunde auf einen Kaffee.

[via]

Rauke aus Isreal

August 5th, 2006

Rauke, also das Kraut und nicht die Hautkrankeit, gab es ein paar Tage nachdem ich Rucola gekauft hatte, dann doch bei Minimal um die Ecke.

Die haben das bestimmt gelesen, und alle Filialen im Ein-Kilometer-Umkreis um den Jan-Willem-Platz mit Rauke aus Oberkassel versorgt. Ganz sicher.

Oder die gute alte Rauke kommt genau wie das gute Basilikum aus Israel?

Gestern mußte ich bestimmt zehn mal das Wort Israel schreiben. Jedesmal gab ich Isreal in das Formular ein und jedesmal wunderte ich mich, wieso die Datenbank keine Resultate lieferte.

Aber wahrscheinlich musste ich die ganze Zeit nur an Flirten am Arbeitsplatz denken. Wer denkt denn schon gerne an Krieg.

Herbst-Piraten gegen Kügelchen

August 5th, 2006

Es war schon dunkel und ein Wolkenbruch ging über Düsseldorf nieder. Gestern abend, also das Ende der ersten Herbstwoche des Jahres. Und da passierte es: Der Himmel riss auf und ein blaues Lichtloch kam zum Vorschein.

Blaues Loch im Himmel

Sollte etwa ein Ufo hier demnächst landen? So wie in New York, wo wahrscheinlich aber nur jemand ein Sonnenstich hatte. Da hier keine Aussicht mehr auf einen Sonnenstich bestand, wie auch, war ja noch Herbst gestern, kam hier jedenfalls kein Ufo vorbei.

Vielleicht wollte Gott mir auch nur sagen, dass ich mal lieber zu Hause bleiben soll. Dieses blöde Multiplex-Kino am Bahnhof war jedenfalls überschwemmt und der 2. Fluch der Piraten musste ausfallen. Vielleicht wollte Gott meine Aufmerksamkeit auch nur auf diese Piraten lenken:

Piraten Partei.png

Die soll im September gegründet werden, und hat sich das hier zum Ziel gesetzt:

Wir zielen auf die Gründung der “Piratenpartei Deutschland” / “PPD” ab. Diese soll Meinungsfreiheit und Privatsphäre aller Menschen in Deutschland wieder herstellen und die fortschrittsbehindernden Auswüchse des Urheber- und Patentrechts zugunsten einer freien Wissensgesellschaft neufassen.

[via]

Was bei Elle gerade abgeht, dürften die Piraten jedenfalls nicht gemeint haben.

Übrigens: Das beste Mittel gegen Klabusterbeeren ist jedoch tägliches gründliches Duschen des Afters.

Update: Endlich gefällt mir mal ein parteilogo, und der name sowieso.

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