Doppio Zweifel

September 28th, 2006

Woran mehr zweifeln in der Düsseldorfer Kasernenstraße? An einer Ecke gibt es einen Star*ucks, wo ich diese eine Woche versuche, wach zu werden - jeden Morgen für die Arbeit. “Doppio espresso” hilft dabei, natürlich “To Go”. Er ist nicht der Beste, aber gut. Das weiß ich aber auch erst seit London, wo es den einzig vernüftigen Kaffee in solchen Buden gibt.

Heute brach mein altes KaffeeFastFood-Vorurteil fast vollständig zusammen, seit hier der Bass Song von Band Of Horses erklang. Einen kurzen Augenblick fragte ich mich, woran ich mehr verzweifelte, an meinem Musikgeschmack oder an dem Laden. Den Kaffee nahm ich wie jeden Tag mit raus. Was noch lange so bleiben wird. Das liegt aber nicht an den fehlenden Aschenbechern.

Band Of Horses.jpg

Band Of Horses - Bass Song [mp3]

“Herbstlich Willkommen”

August 14th, 2006

Blödes Kaufhaus im Düsseldorfer Zentrum. Wir haben August, das ist noch Sommer.

Man sollte vielleicht ein paar Katjuscha-Raketen… Vielleicht, die werden ja jetzt da unten nicht mehr gebraucht seit heute und wenn sich gerade keine Menschen in dem Kaufhaus aufhalten könnte man doch mal ….

Rauke aus Isreal

August 5th, 2006

Rauke, also das Kraut und nicht die Hautkrankeit, gab es ein paar Tage nachdem ich Rucola gekauft hatte, dann doch bei Minimal um die Ecke.

Die haben das bestimmt gelesen, und alle Filialen im Ein-Kilometer-Umkreis um den Jan-Willem-Platz mit Rauke aus Oberkassel versorgt. Ganz sicher.

Oder die gute alte Rauke kommt genau wie das gute Basilikum aus Israel?

Gestern mußte ich bestimmt zehn mal das Wort Israel schreiben. Jedesmal gab ich Isreal in das Formular ein und jedesmal wunderte ich mich, wieso die Datenbank keine Resultate lieferte.

Aber wahrscheinlich musste ich die ganze Zeit nur an Flirten am Arbeitsplatz denken. Wer denkt denn schon gerne an Krieg.

Lolapalooza aus dem Netz

August 5th, 2006

Endlich mal ein Festival wo ich gar nicht hin wollte, neben all denen, die ich in diesem Sommer verpasse und schon verpasst habe. Aber eigentlich wollte gar nicht zu so vielen hin.

Das Lolapalooza in Chicago hatte ich jedenfalls nie auf meiner Liste gehabt, ist ja auch viel zu weit weg.

Lolapalooza

Und da ich dieses Wochenende mal wieder vor dem Rechner verbringen werde, (so ein mist, wieso kommt hier gerade die Sonne raus, nach dieser kalten Herbstwoche) kann ich mir wenigstens alles anhören und sehen, live, was da so passiert. Das Festivalradio ist jedenfalls vom feinsten, auch was die Qualität angeht.

Lola in Düsseldorf.

Heute spielen: Living Things, Iron and Wine, Coheed and Cambria, Wolfmother, Nada Surf, The Smoking Popes, Common, Dresden Dolls, Kanye West, Thievery Corporation. Und morgen: Sparta, Stars, Matt Costa, Ben Kweller, The Frames, The Redwalls, She Wants Revenge, Andrew Bird, Poi Dog Pondering, Wilco, Blues Traveler.

Gebloggt wird auch, von denen hier:

Stereogum mit Videos
Chromewaves
Scenestars

Rucola

August 1st, 2006

Die Straßenbahnlinien sollte man schon kennen, wenn man in einer Stadt länger wohnen will. Dann passiert es auch nicht, dass man gleich zwei mal hintereinander am Jan-Wilhelm-Wellem-Platz in die falsche Richtung abbiegt. Und das nachdem es mir gestern auch schon passiert ist. Take the long way home, sag ich nur.

Immer wenn ich dann an der ersten falschen Haltestelle aussteige und wieder zurückfahre, tun es mir ein paar Mitreisende gleich. Aber die wollen bestimmt auch nicht länger hier wohnen bleiben. Zu mindestens nicht länger als nötig.

So wie ich. Obwohl ich gerade den Plus um die Ecke entdeckt habe, der doch tatsächlich Rucola verkauft. So was führen Minimal und Kaiser’s nämlich hier gar nicht. Zumindestens nicht da wo ich wohne.

Vielleicht sollte ich mal nach Oberkassel (linksrheinisch, und von daher sowieso schon cooler) fahren, wo die Chefs der hiesigen Unternehmen wohnen. Da gibt es doch bestimmt ein paar toskanesisch (oder kölsch) angehauchte Mitbürger. So lernt man auch mal die nächsten schönen Ecken kennen, die es hier erstaunlicherweise dann doch gibt.

Der Rucola bei Plus war übrigens Deutscher. Aber da soll es ja wohl keinen Unterschied geben.

Der Regierende Dorfmeister

July 12th, 2006

Dann also doch mal vor die Tür gegangen. Was natürlich nicht heißt, dass ich wirklich wieder raus gegangen wäre, nachdem ich heute Morgen bereits das Haus verlassen hatte. Sondern einfach mal von der Arbeit nicht gleich nach Hause gefahren… Was ja auch in fußballfreien Zeiten gehen soll. Vor allem wen man endlich merkt, dass es längst Sommer geworden ist.

Das sitzt der Regierende von Düsseldorf

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Karma-Hotel mit Aussicht

July 10th, 2006

Wirklich schön in Düsseldorf. Ich glaub, ich gehe nie wieder auf die Straße, hier.

Karma-Balkon mit Aussicht

Und das ist wirklich der Karma-Balkon:

Karma-Balkon mit Aussicht

DiesES Blog wird seit gestern übrigens durch SpamKarma2 geschützt. Denk nicht mal dran, doo.

[Jetzt aber genug mit dem Karma-Zeuch, Herr C. hat gestern schon Angst bekommen, als ich ihm die Karma-Theorie des WM-Fußballs erklären wollte, die ich hier leider nur in Ansätzen andeuten konnte. Aber spätestens in zwei Jahren… Obwohl, lieber nicht, wenn man drüber redet, macht man eh alles kaputt. Deswegen erzähle ich auch nicht, was ich gestern für eine Eingebung hatte, sonst funktioniert es nicht mehr… Das ist wie mit den Sternschnuppen. Forza! ]

Dann doch lieber Köln

January 17th, 2006

Ne Menge falscher Gesichter, Gold und Prollschick? Ich rede von Düsseldorf. Und nicht mal auf die “Ärzte” kann man sich verlassen.

Zugabe: Die richtigen Ärzte kommen ja auch aus Berlin. :)

I Am So Excited, Man

November 29th, 2005

Maximo Park musste dann doch sein. Und das schon das zweite Mal in diesem Jahr nach dem Monsters of Spex im August. Und es war besser gestern in Düsseldorf. „I am so excited“, rief irgendwann mal Sänger Paul Smith ins Publikum. Das kam sehr glaubwürdig rüber. Zum Abschluss der Europatournee noch mal alles gegeben, würde ich mal sagen.

Maximo Park in Düsseldorf

Selbst „Isolation“ gespielt, das von der ersten Platte (oder EP oder sonstwas) stammt, was ich aber nicht mehr so genau weiß. Hatte ich irgendwann mal auf meiner Festplatte, bevor sie im Frühjahr ihren Geist aufgab.
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“Helau” oder “Alaaaf”

November 11th, 2005

Ich glaub, ich sag jetzt in Köln immer “Helau” und in Düsseldorf “Alaaaf”. Oder kriegt man dann eine auf die Fresse, als Exilant hier.


Bild ist von Goethe.de geklaut.

Und was sag ich nur bei den Arctic Monkeys. Die sind leider schon ausverkauft, wer noch vor hatte da hinzugehen. Aber manchmal klappts ja trotzdem. Ach, alles soviel Fasching hier.

Mich hats ja voll erwüscht

November 3rd, 2005

Die nächsten Wochen werden wiedermal sehr konzertintensiv. Morgen Heute angefangen mit Echo And The Bunnymen, die es ja schon ewig gibt. Die ich aber jetzt erst so richtig schätzen gelernt habe. Wäre ich am Freitag in München, würde ich natürlich zu den Kaiser Chiefs gehen, die dort, unterstützt von einer allgemein bekannten Mobile-Firma, ein kostenloses Konzert geben. Aber ich bin nicht in München, so dass ich wohl zu Muff Potter in Köln gehen werde, denen übrigens eine vielversprechende Vorband voranschreiten wird: die Spitting from Tall Buildings. Die live richtig gut und die Band von Jana Pallaske sind.

Echo And The Bunnymen
Echo And The Bunnymen
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Шайбу, Шайбу, Шайбу!

October 9th, 2005

In meiner Heimatstadt habe ich mich beim Eishockey seit meiner Kindheit nicht mehr blicken lassen. In der fremden Stadt sollte sich das ändern. Die Berliner Eisbären spielten in Düsseldorf und Herr R. hatte es nicht schwer gehabt, mich zum Mitkommen zu überreden. Und weil ich Freitagabend noch nichts vor hatte, war also Brot und Spiele angesagt. Und wir überzeugten sogar noch den Dortmunder Herrn K., sich unserem Ostblock anzuschließen.

Brot und Spiel

In der DDR gab es nur zwei Eishockeyvereine, den aus Weißwasser und den SC Dynamo Berlin (so hießen die Eisbären früher mal). Während der Kollege R. bei dem Klub aus der sächsischen Stadt Schlittschulaufen lernte, fuhr ich fünf Tage die Woche und das zwei Jahre lang mit der Straßenbahn von Lichtenberg zum Wellblechpallast nach Hohenschönhausen, um das selbe zu tun.

Zum Weiterlesen mußt du Weiterreiten!

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