Blood on the Wall - Liferz
March 17th, 2008Damals im West Germany kamen mir Blood on the Wall wie ein SonicYouthPixies-Clon - allerdings ein sehr guter, wenn nicht sogar perfekter - vor. Auf dem neuen Album, das bereits im Januar in den USA erschienen ist, lassen sich auf jeden Fall immer noch die Einflüsse erkennen. Doch das Großartige an “Liferz” ist, dass sie durchaus ihre Vorbilder übertrumpfen können. Geile Platte - nicht nur für Nostalgiker.
Blood on the Wall - Hibernation [mp3]
Blood on the Wall - Lightning Song [mp3]
Blood on the Wall - Myspace
Ohoh, ich muss den alten Mann sehen
March 12th, 2008Leonard Cohen hat seine erste Tour seit 15 Jahren angekündigt. Unter anderem kommt er auch nach Glastonbury und ein paar andere Städte in Europa, womit man glatt mal Sommerurlaub in Südeuropa machen könnte.
[via]
[stream] Holler, Wild Rose! - Our Little Hymnal
March 11th, 2008Gerade über den Filter-Newsletter auf deren Undiscovered Band Of The Month aufmerksam geworden. Holler, Wild Rose! beschreiben ihre Einflüsse mit U2, Roni Size, Stereolab, Sunny Day Real Estate, Earth Wind and Fire, Low, and MBV. Was weiß ich, wo ich den Namen schon mal gehört oder gelesen haben, die Band hört sich auf jeden Fall gut an: Hier und hier!
Neuer Volkssport: Rauchen auf Konzerten
February 24th, 2008Wenn der Security-Bulle - es war tatsächlich ein Bulle - durch die Menge stampft, um beim Danzig The Mission-Konzert* die Raucher rauszufischen, dann macht es gleich noch mehr Spaß, sich eine anzuzünden. Alter Trick aus dem Krieg, halte die Zigarette in Deiner Handfläche! Hat der Opa erzählt… Dann sieht man die Glut nicht. Das hätten sich die Leute im Lido ruhig mal abgucken sollen, statt im Nebenraum zu verschwinden. British Sea Power ohne Zigarette - das ließ sich ja nicht wirklich aushalten. Immerhin haben sie noch keine Bewachertiere dort. Beim nächsten Mal wird das aber anders, wir können ja Berlin nicht den bösen Menschen überlassen.
* im Columbiaklub
Holiday FunFan Club
February 5th, 2008
Die Euphorie des Wochenendes ist noch kaum zu fassen: Endlich eine Band, der man wieder hinterherfährt. Der Fanboy nimmt schon fast metrische Umfänge an. Fast, denn nach Berlin folgte Leipzig, und das ist ja nun nicht so weit weg und ganz schön billig*.
Dafür wächst der Fan Club, der eingelöstesten Versprechen seit es Yeah Yeah Yeahs gibt, rapide an. Die Musik zum Untergang gewissermaßen: Holiday Fun Club, but we have the music und wir grinsen dabei. Global und weltweit, versteht sich. Wir lassen unsere Ärsche heute lieber zugenäht. Wir leben nicht vor 25 Jahren, oder hat jemand die Kontrolle verloren?

Jaja, das nächste Mal nehme ich wieder eine echte Kamera mit…
Keinerettung läuft bei der autonomen/alternativen/punkigen Meute in der Hölle des Zoro ja ohnehin auf Dauerrotation. Denen hilft dann nur the other band, wie die Schweden sie nennen. Dafür sind Kommando Sonne-NMilch nicht gerade die Schlechtesten. Schön aussehen und lächeln, wenn wir untergehen, sieht dann doch ganz anders aus.
[Ausverkaufteseveninchreinziehenundfanboy/girlwerdenjetztschnell] und hier hingehen: Freiburg / KFC (6.2.); München / Registratur (7.2.); Braunschweig / Nexus (8.2.); Bremen / No-ok (9.2.)
* Eintritt 6€, Halbliter 1,50€, Sprit 10€ - Hallo!
Ferien Spaß Verein
February 2nd, 2008Ganz groß - Alles war uns seit drei Jahren versprochen wurde, lösen diese Schweden ein: Holiday Fun Club aus Stockholm. Joy Division verkleiden sich als Franz Ferdinand und spielen diese an die Wand! Aber sowas. Heute Leipzig.
“Ich steh auf Country…” - ein Tipp für Berlinheuteabend
February 1st, 2008Dieses großartige Video gefunden auf der Myspace Seite von Holiday Fun Club, und die spielen heute im Roadrunners Paradise. Das dürfte ein großartiger Abend mit Country Musik werden, oder New Wave, oder Post Punk. Iss ja eh alles das selbe…
[getippt von dem hier]
Psychocandy
January 25th, 2008War ja klar, Phil hat mich nur mitgenommen, damit er nicht allein anderthalb Stunden schweigend bei der am trägemachensten Jazz-Musik der Welt warten musste. So lange starrten wir, kaum ein Wort wechselnd, auf die Bühne des Acud bis endlich Psychocandy darauf erschienen. Wenn eine Veranstaltungsreihe schon Sessioncafé heißt, muss man sich ja über nichts mehr wundern.
Sprachlos war ich dann aber doch wegen dem, was da auf der Bühne passieren sollte. Wegen diesen Italienern aus Perugia. Zum Glück mussten wir ja nicht mehr aufstehen von unseren Barhockern, so wie die anderen 20 Leute im Café ja auch nicht. Wenn wir dazu körperlich überhaupt noch in der Lage gewesen wären. Geistig ja eigentlich schon, aber dann diese einlullende Jazz-Stimmung. Ach nee.
Italienische Zeitungen schrieben wohl irgendwas von (ich kann gar nicht deren Soprano-Sprache; die originale meine ich) „Auf den Spuren von…“ – irgend so einer Band aus irgendwo bei Manchester, die eh keiner kennt (oder besser: seit Kurzem: kennen sollte). Schaut doch selbst bei MySpace! Und hört!
Interessant war noch das menschliche Keyboard. Also nicht die Haltungen der Frau ganz links auf der Bühne. Sondern der Sound, den sie so von sich gab. Oder wie sie ihre Hände um das Mikro hielt. Nein, ich dachte gar nicht … Selbst der Sänger konnte irgendwie ja doch singen, obwohl er eigentlich heiser war. Zweieinhalb Stunden in einem Sessioncafé müssen gar nicht so schlecht sein. Und Schweigen ja sowieso nicht.
ps: Nachdem das Ende der sechskommazweiten Staffel (bei mir kam es ja erst in der ersten Januarwoche an) mich wieder zurück vor den Rechner fesselt, werde ich jetzt in jedem Beitrag hier versuchen, wenigstens einmal das Wort Sopranos auftauchen zu lassen. Naja, vielleicht.
St. Vincent - solo wäre mir ja lieber
December 4th, 2007Ach, wenn doch nur alle Lieder Annie Clarks wie dieses klingen würden, oder so ähnlich jedenfalls, vielleicht noch mit etwas mehr Abwechslung, aber genau mit jener Rohheit, dann hätten gestern bestimmt mehr als die rund 40 Leute den Weg zum Lido gefunden. Glaub ich. Ohne Band, genau so wäre St. Vincent echt besser.
Dieses Jahr ist gerettet
November 20th, 2007Asobi Seksu mit abgestimmtem Sound zu erleben, war schon fast wie Weihnachten. Nach dem Klangbrei im Vorprogramm der Editors im Frühjahr, war ja Schlimmstes zu befürchten gewesen. Doch nicht so am vergangenen Freitag im Roten Salon: Herrliche Krachkaskaden, die sogar die Stimme der Sängerin und nicht nur die noch hindurch ließen, machten mich sehr froh.
Und bei Diego statt Interpol am Tag darauf, eine erfreuliche gute deutsche Band entdeckt. Nichts wirklich Neues. Aber das erwartet man ja selbst von Interpol und den Editors nicht mehr. Dafür klingen sie doch recht frisch. Und wenn Diego nicht aus Karlsruhe kommen würden, hätte ich irgendwie gedacht, dass sie wohl in ihrer Jugend ein paar ostdeutsche Bands zu viel gehörten haben. Und immerhin wollen die Herren wenigstens nicht zu Joy Division tanzen, das werden ab Januar dann sowieso viel zu viele wollen.
The Brunettes danach fielen anfänglich mit hippieesken Anwallungen auf, sodass die Hälfte der begleitenden Menschen gleich nach zwei, drei Liedern vor die Tür des Schokoladens verschwand. Es gibt ja zwei Arten von Selbsthilfegruppen, die sich als Musikanten verkleiden: die guten und die nervigen. Und wenn ich mich zunächst an den Klamauk einer Band wie Architecture in Helsinki erinnert fühlte, schwand der Eindruck zum Glück recht schnell.
Doch auch der Vergleich mit einer dieser guten Gruppe von nördlich des großen Wasserfalls braucht hier nicht gezogen werden: Eher musste ich irgendwie an Velvet Underground denken - nur ohne Drogen und entsprechenden depressionesken Anwallungen. Aber das muss wohl an der Stimme von Jonathan Bree gelegen haben, die wie die von Lou Reed klingt, wenn er damals jeden Tag ins Solarium gegangen wäre. “Ohne Drogen” war sogar sehr wörtlich gemeint von JB, der sich darauf freute, beim nächsten Mal in rauchfreien Räumen in Berlin zu singen.
Das nächste Jahr wird echt grässlich.
The Brunettes (plus Diego) im Schokoladen
November 13th, 2007Und noch ein Junge und ein Mädchen. Allen, die Interpol am nächsten Samstag mal schön Interpol sein lassen und/oder auch kein Brausebier bei Goose trinken wollen, kann nur empfohlen werden, in den Schokoladen zu gehen. In Berlin. Es spielen auf: The Brunettes aus Auckland (NZ) und Diego aus Freiburg oder Karlsruhe (so genau war das nicht heraus zubekommen).

The Brunettes - Small Town Crew [mp3]
The Brunettes - Her Hairagami Set [youtube]
Wußte gar nicht, dass es so einfach ist, ein youtubevideo wie dieses auf seiner Festplatte zu speichern, ich sollte wieder mehr Zeit vor dem Rechner verbringen.
Besonders den ersten Song auf der Myspace-Seite und noch mehr vom Album “Structure and Cosmetics”, im Sommer auf Subpop erschienen, anhören.

Und wer dann doch Interpol vermissen sollte Und dann spielt noch Diego.
Diego - Myspace
Handsome Furs
October 23rd, 2007Zwischen diesem Wochenende und gestern ist eigentlich rein gar nichts passiert. Leer. Einfach nur leer.
Protocol: Hoffentlich dreht Ihr keinen Scheiß-Film in 30 Jahren über den Jungen und sein Mädchen, nur weil sie so klingen, wie New Order heute klingen würde, wenn der Junge von damals noch leben würde. [Dieser Satz hat einen logischen Fehler, macht aber nichts!]
Control: Wer heute in die einzige Pressevorschau in Berlin geht, und gestern nicht dabei war, bei dem Jungen mit seinem Mädchen, dem kann man nur raten, manchmal länger auf zu bleiben… [Jetzt hab ich es Euch aber gegeben, oder?]
NoProll: Und wer was Ernsthaftes lesen will, der findet hier, wie es in Köln war… Berlin war wunderbar, mit Feuer speiendem Drachen und immerhin zwei Dutzend Leuten. [Aber bitte nie wieder im Zapata.]
ps:: Das T-Shirt des Jungen hat mich zu nullkommanichts inspiriert in diesem Beitrag. [LWTUA CTRL]
Angry in Helsinki
September 21st, 2007Weiß auch nicht so genau, worüber ich mich mehr ärgern soll, dass ich Architecture in Helsinki mal gut fand oder dass die nur noch albernen Hippieklamauk produzieren. So lauter doofe Hippies im Publikum,… Dafür waren Malajube und Stars wunderbar, und das obwohl die Klangmenschen ungewöhnlich lange brauchten, bei beiden Bands den Sound richtig abzustimmen. Als es dann endlich halbwegs stimmte, hat man sogar live die Herren von Malajube verstanden, so rein akustisch, meine ich. Aber das hilft mir jetzt auch nicht weiter.
Halloween mit Siouxsie in Berlin
August 19th, 2007Das Schwarze Berlin bekommt ganz rote Ohren: Halloween mit Siouxsie im SO 36.
Das Video zu “Into a Swan” vom neuen Album “Mantaray”:
Angespielt den Rest der Platte gibts hier.
Puck the Fain away - Porever
August 18th, 2007- Sag mal, is Peaches eigentlich auch auf Heroin?
- Ne, nich dass ich wüßte. Wieso denn?
- Na wie dieser Pete Doherty…
- Häää…!?
- Na die singen doch beide den selben Scheiß!
nähe lieber
July 18th, 2007Wer bügelt denn schon gerne, ich nähe ja lieber. Und da sitz ich und nähe und nähe und sitze wie das kleine Schneiderlein, das sich gar nicht mehr einkriegt, was für eine geniale Sommerplatte die Stars gemacht haben. Jetzt ist auch alles klar, wer will denn sowas bitte im Herbst hören. So meckert dann wenigstens keiner mehr. Gar nicht so dumm.
Jetzt schon kaufen: Stars - In Our Bedroom After The War
July 11th, 2007Bereits heute haben wir, auf besonderen Wunsch der Band und gemeinsam mit ihrem kanadischen Heimatlabel Arts & Crafts das Album auf den üblichen digitalen Portalen erhältlich gemacht.
Update: Und das Besondere daran, dass es nur vier Tage nach Fertigstellung passiert, und rund zwei Monate vor dem Veröffentlichungstermin am 21. September.
Hier gehts lang…
Remember the First Time: Ladytron - Playgirl
July 11th, 2007Lange nichts mehr gehört von den Damen [eigentlich sind es ja nur Damen…]. Das erste Mal war 2000. Hängen geblieben ist mir dieser Hit ein Jahr später. Also fast einen Monat nach dem Tag, als die Flugzeuge … Da tanzte die halbe Familie dazu. Meine Mutter hatte einen runden Geburtstag und zwischen all den Lieblingsliedern der Onkels, Tanten und Verwandten passte der Song. Und heute strahlt er, dieser Herbst; aber es ist nur PeterLichts Sonnendeck und Ladytrons Playgirl, was bleibt - musikalisch. Nach jenem Sommer, so neu erfunden.
Ladytron - Playgirl
Heute bleibt die Welt ja zum Glück jeden Tag so, wie wir sie kannten, und solche Geschichten möchte ich auch nur von PeterLicht hören oder lesen, ganz egal, was der sonst noch so macht. Von niemand anderen. Vielleicht mal wieder neu erfinden, sich selbst meine ich?
Minus sechs Lieder: Our Love To Admire
July 6th, 2007Sanft sind sie geworden. Und das ist keine Beleidigung für Interpol. Die New Yorker treten einen Schritt zurück mit ihrem neuen Album “Our Love To Admire”. Die Band, die die dunkle Wave-Welle des neuen Jahrtausends ausgelöst hat, verpackt alles Rockige, alles Laute, wie noch von “Antics” gewohnt, in einzigen Song: „Heinrich Maneuveur“ klingt wie das Testament des Vorgängers, aber auch so, als würde man das Stück schon ewig kennen.
Dem Rest der Platte jedoch fehlen die eingängigen Töne – was kein Nachteil ist. Die Songs tragen in ihre Ruhe weit, sehr weit und klingen zugleich monotoner. Doch leider nur zu Beginn und am Ende der Platte kommt die Energie und Intensität auf, die Interpol so groß machen. Hier warten die wahren Meisterstücke des Albums. Oft aber klingen die Songs so unentschlossen, sodass sie sehr schnell langweilen.
Bis zum Herbst, der perfekten Jahreszeit für dieses Interpol-Album, wird der großartige Teil dieser Platte viel Freude bereiten. Man muss nur die anderen sechs Lieder löschen überspringen. ©
Interpol - Our Love To Admire [stream]
Ich nehme alles zurück: Editors so groß!
June 14th, 2007Und das macht so froh. Vor dem Editors-Konzert am Mittwoch habe ich ja nicht wirklich was Großartiges erwartet. Der letzte Auftritt beim Monsters Of Spex im vergangenen August liegt noch irgendwo als feuchter blasser Sommerfleck auf meinem Friedhof längst abgeschriebener Bands herum. So ausgelaugt, so verheizt und ohne Energie: Was wollt Ihr eigentlich - Fresst Ihr zu viel Drogen? In gutmütigen Momenten bekamen sie wenigstens noch den Bonus, dass Open Airs nicht ihr Ding sind. Nur war es schwer, daran zu glauben, dass sie noch mal wiederkommen. Auferstehung, niemals. Ihr ward so was von weg! Ihr ward!
Und eigentlich hatten “nur” Asobi Seksu gelockt. Ohne sie hätte ich gekniffen. Gut, dass nicht. Denn im kleinen (!) Postbahnhof kam eine verwandelte Band auf die Bühne. Frisch und munter und voller Energie stürmten die Herrschaften drauf los. [wie scheiße klingt dieser Satz eigentlich?] Nach zwei Liedern war klar, das wird, das ist ein legendäres Konzert. Selbst wenn die alten Lieder schon zum tausendsten Mal in irgendwelchen Diskos liefen, ob Munich, Bullets oder All Sparks (dabei das erste mal das Pogo-Bein gehoben, zu einer Ballade!, wie Phil später noch bemerkte) – auch die neuen Lieder packen Dich. Und alles und überhaupt, und mein T-Shirt so nass, dass ich den ganzen Saal hätte aufwischen können, leider danach niemand mehr umarmen, wenn schon die besten Menschen mitkamen, die zu den Editors hätten mitkommen können.
Und das tut so gut nach all dem, worauf schon so lange kein Bock mehr, auf all die Kaiser Chiefs, Bloc Partys, Killers, Arctic Monkeys, und der ganze andere 04/05-Hype-Kram. Selbst im Vergleich mit Interpol (wer sonst?), gehts ganz klar für die Editors aus. Und wenn beide in den nächsten Wochen mit ihren neuen Alben gegeneinander antreten: Nachdem was gestern zu erleben war, geht das Rennen ganz klar für die Briten aus.
Und ich nehme alles zurück, dieses Coldplay-Gebrabbel und einfach alles, was ich jemals schlechtes über diese Band gesagt habe. Der geniale Soundmeister hätte natürlich noch etwas an Asobi Seksu abgeben können. Aber auch so lösten sie den ersten Euphorieschub des Abends aus. Manchmal stört schlechter Sound und gestern eben nicht, auch wenn man viele Lieder eher raten musste.
AntiEuphoriebeitrag
June 8th, 2007Im Gegensatz zu dem und noch anderen anwesenden Menschen fand ich ja Modest Mouse über weite Strecken eher langweilig. Auf der linken Saalseite hat man mehr von Johnny Marrs Gitarre und Gesang als von Sänger Isaac Brock gehört. Und das ist fatal bei der Musik. Bis auf die letzten drei Lieder vor der Zugabe wars grottig, was die Herrschaften da so rüberbrachten und nur „Spitting Venom“ als letzte Zugabe hat das Konzert noch gerettet.
Was war eigentlich los zwischen den einzelnen Bandmitgliedern? Hat Johnny Marr später seine Bierflasche ins Gesicht von Brock geschleudert, und durfte er deswegen nicht mehr in den Tourbus… ist allein geflüchtet Richtung Ostbahnhof. [nur so zusammen gereimt.]
Have you no sense of decency, Bravery?
June 1st, 2007An Tagen, an denen man über Pitchforklesen nicht hinauskommt, hihi:
The Bravery 1.8 Punkte.
Nicht dass das irgendeine Bedeutung hätte. Ja, auch ich hab mich blenden lassen vor zwei Jahren, als auf einmal ganz London “A Honest Mistake” sang. Eigentlich wars ja auch nur eine Londonerin, auf die es damals ankam. Das kann ja schon mal abfärben…, genau, wenn ich es mir richtig überlege, war sie dran Schuld…
Traumkonstellation
May 30th, 2007Wenn ich nicht die ganze Zeit, wenn ich unterwegs bin, das Modest Mouse Album auf meinem mobilen Stöpseln hören würde, könnte ich jetzt behaupten, die Kombination aus Handsome Furs und Besnard Lakes wäre die perfekteste Konzertzusammenstellung des Jahres.
So warte ich, bis jemand auch hierzulande auf diese Idee kommt. Oder mir ein Flug nach Chicago für den Juli schenkt. Dann aber bitte ohne Stühle, wie es eigentlich für letztere gestern geplant war. Die gehen immer so schnell kaputt.
[Wünsche an die Musikindustrie]













