Den Sturm verschlafen

December 7th, 2006

Zum Schluss in Israel noch die Cousine besucht. Sie zieht demnaechst nach Kanada. Hab ihr zum Abschied Arcade Fire vorgespielt - zum Gewoehnen ans neue Land. Aber Musik ist wohl nicht der Grund fuer den Ortswechsel. Schnee wollen sie auch endlich mal wieder sehen. Das warme Wetter nervt so langsam, wenn es staendig da ist. Tornados waren so das krasseste was sie dort so hatten in den letzten Jahren - aber eben warme…

Hier in London hab ich vom Tornado erst durch die Abendzeitung und das Internet erfahren. Obwohl ich ja nicht gerade sagen kann, dass ich um die Urzeit schon wach war, als der so rum wuetete. Die guten Indiediscos finden ja immer noch unterhalb der Woche statt. Mit Angeboten von zwei Bier fuer 3 £ kommt man hier wirklich nicht sehr frueh ins Bett.

Und die staendig ausverkauften Konzerte nerven hier auch wieder. Aber wenn man dann doch mal spaeter reinschaut, wie gestern im Metro Club, und dann auch keinen Eintritt zahlen braucht und Pigeon Detectives mal schoen Detektive sein laesst, kann man dann gegen Mitternacht noch Ueberraschungen erleben. Shy Child aus New York kamen ploetzlich noch vorbei. Sehr schoener Krach und tanzbar.

Wenns Briten waeren muesste man sie der vom NME erfundenen Superschublade Nu Rave zuordnen. (Neu im Verlgeich zum Gitarren Rave der fruehen 90er Jahre) Wozu das aber gut sein kann, zeigen diese Jungs hier, die gleich eine kostenlose Weihnachtsfeierlichkeit auf die Beine stellen. Armbaender mit Smileys -das duerfte schon genug sagen.

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