Gehirnträning mit Pasta
August 14th, 2006Heute also Pasta, gestern war es noch Grass und Brecht. Es ist ja jetzt nicht so, dass ich gleich in Tränen ausbrechen würde, nur weil mein UMTS-Internet mich alle drei Minuten raushaut. So tief ist das Loch dann doch nicht, in das man da fällt, auch wenn das Netz jetzt schon den vierten Tag kaputt ist.
Am Wochenende gab es Alternativprogramm im Fernsehen. Erst die Fußball-Konferenzschaltung am Samstag, die mal wieder bewies, wie langweilig die Bundesliga ist. Sonntag seit Jahren mal wieder Sabine Chistiansen gesehen (Doping-Show) und nicht ausgeschaltet. Bei ttt ließen sich ein paar Leute über Günter Grass aus. Und Georg Tabori sagte, dass Grass sein Freund sei.
Selbst bei der folgenden Brecht-Show schaltete ich den Rechner den Fernseher nicht aus. Milva sang Brecht-Lieder und bot einen kleinen Wettstreit mit Gisela May. Bin mir ja nicht sicher, ob Brecht die überdramtasierende Milva gefallen hätte. Vermute, er hätte eher die May gemocht. Das Publikum im Berliner Ensemble brüllte vor Begeisterung bei der Italienerin. Naja.
Am Ende kam noch Campino aus dem Admirals-Palast rüber und sang doch etwas schwach auf der Brust ein kleines Ständchen. Vom Gesangsunterricht den er mal genommen hatte, als Funny van Dannen anfing, für die Hosen Lieder zu schreiben, merkte man im Theater nicht so viel. Kann aber auch am Eindruck gelegen haben, den Milva da hinterließ.
Heute bleibt der Fernsehr dann mal wieder aus. Das reicht dann auch mal wieder für ein paar Wochen. Statt dessen könnte ich heute mal alle Pastasorten auswendig zu lernen. Werde mir gleich noch auf Arbeit einen Ausdruck des Wikipediaartikels machen.
Klick aufs Bild und es wird größer. Da sind aber noch längst nicht alle Sorten drauf.
Quelle: Wikipedia. Bild: Späth Chr.
