Dirty Pretty Things 0 vs……………….. The Paddingtons 1 ……………………
April 11th, 2006Ob die Herrn Paddingtons amused waren als die Dirty Pretty Thinks am Ende auf die Bühne stürmten, war dann nicht so genau auszumachen. Möglich, dass sie sich bombastisch freuten und sie das alles hinter ihren narkotisierten Masken verbargen. Was für ein Glück, dass Pete Doherty nicht mehr in dem Dunstkreis dieser Bands rumvagabundiert. Nicht nur wegen der Drogen, sondern auch vor allem, weil beide Bands live im Vergleich zu den Babyshambles wenigstens was hergeben.
Wenn die Paddingtons Anfang April in London als Vorband der Dirty Pretty Thinks spielten, so konnte man am Samstag in Berlin das Gefühl haben, dass die Rangordnung durchaus andersherum sein könnte, wenn es denn überhaupt eine Rangordnung zwischen solchen Bands geben kann. Aber allein schon die zeitliche Folge sagte an diesem Abend etwas darüber aus, wer hier Vorband ist und werde der Hautpact: Nachdem die einen zuerst im Postbahnhof spielten, blieb noch genügend Zeit, um anschließend schnell in Richtung Magnet zu den Paddingtons aufzubrechen.

DPT im Postbahnhof The Paddingtons im Magnet.
Und bereuen brauchte man es auf gar keinen Fall, gleich zweimal für Konzerte zu bezahlen. Auf Konserve hören sich die Paddingtons zwar ganz nett an, lassen dabei aber nur wenig erahnen, was von denen live zu erwarten ist. ließen aber nicht das erwarten, was dann zu erleben war. Vielleicht nicht das Originellste, was in den vergangenen Jahren so hervorgekommen ist. Aber es hat verdammt Spaß gemacht.
